Denkwürdigkeiten von den Früchten China 1 s.
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welche man essen konnte, und reichte sie ihm. Der König
ward nicht aufmerksam. Hierauf reichte sie Jener ohne Unterschied.
Als der König- vergiftet war, suchte die Kaiserin
Wasser, um ihn zu retten. Der Kaiser hatte früher die Aufforderung
ergehen lassen, die Gefässe zu zerstören. Die Kaiserin
lief barfuss zu dem Brunnen. Sie hatte kein Gefäss, mit dem
sie schöpfen konnte. Nach einer Weile starb der König.
Der grosse Heerführer von dem Geschleckte J Wang
gelangte einst in das Haus Schl-thsung’s und ging auf
die Seite. Er sah, dass ein gefirnisster Koffer mit trockenen
Brustbeeren gefüllt war. Diese gehörten eigentlich zum Verschliessen
der Nase. Der Mann von dem Geschlechte Wang
ass sie sofort auf. Unter den Sclaven war keiner, der nicht
lachte.
Das Buch der Tsin:
Die Kaiserin von dem Geschlechte ^ Ku wollte den
Nachfolger absetzen. Sie gab vor, dass der Kaiser ihm nicht
gewogen sei und rief ihn, damit er an dem Hofe eintrete. Als
er kam, empfing sie ihn nicht. Sie brachte ihn in ein besonderes
Zimmer, schickte Sclavinnen und liess Tänze aufführen.
Sie machte zum Geschenke Wein und Brustbeeren, liess ihn
zum Trinken nöthigen und ihn berauschen.
Die Geschichtschreiber von Tsin:
^ m Li -yeu, der Reichsminister des glänzenden Gehaltes,
schlief am Tage. Er träumte, dass er grosse Brustbeeren
esse. Als er erwachte, befand er sich unwohl. Er sagte zu
den ihm nahestehenden Freunden: Ich habe gehört, das Zeichen
Tsao (Brustbeere) ist das Bild des doppelten Kommens, des
Rufens der lichten Seele. Jetzt ist mein Geist befangen und
niedergedrückt. Ich wei-de wohl nicht entkommen! — Nach
nicht langer Zeit starb er.
Der Frühling und Herbst Yen-tse’s:
Fürst King sprach zu Yen-tse: In dem östlichen Meere
gibt es ein Wasser, welches rotli ist. In dem Wasser gibt es
Brustbeeren, welche blühen, aber keine Frucht tragen. Warum
ist dieses? — Yen-tse sprach: Einst bestieg Fürst Mö von
Thsin einen Drachen und ordnete die Welt. In ein gelbes Tuch
wickelte er gedünstete Brustbeeren. Als er zu dem Meere