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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Über  den  Ursprung  einiger  Casus  der  pronominalen  Declination.

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neben  dem  enklitischen  j  t,.  klruss.  jeju.  ves.  47.  russ.  eju.
bus.  1.  211.  Auf  j  ej  £j,  das  pol.  jeje  lauten  würde,  ist  pol.  jq
eben  so  wie  auf  moje  jnrj,  zurückzuführen:  ein  dem  asl.  ja
entsprechendes  pol.  j  §  existirt  nicht.  Malecki  96.  97.  Der  Sing,
acc.  f.  sujeju.  mladen.  63.  a.  beruht  auf  suj  ;jj  a,  indem  bulg.
das  erste  j  q  in  j  e  überging.  Plur.  acc.  m.  f.  svojeje:  po-S'i.let't
  an^gely  syojeje.  marc.  13.  27.  -  zogr.  Sing.  acc.  m.
Ilieher  gehört  das  cech.  j  ej  eum,  za  n  ej,  einem  ursprünglichen
jeji,  jejim  entsprechend.  Dieses  jej  hat  mich  viele  Jahre  gequält. ­
  Plur.  gen.  Das  cech.  besitzt  jejich  neben  jich  :  das
erstere  wird,  als  nachdrucksvoller,  possessivisch  angewandt.  Das
pol.  dialekt.  j  e  i  c  h  (jejich)  unterscheidet  sich  von  j  i  c  h  durch
grösseren  Nachdruck:  es  ist  possessiv  wie  das  cech.:  wszystkie
jeich  chory.  Linde  2.  196.  b.  Plur.  dat.  Das  pol.  dialekt.
j  e  i  m  (j  e  j  i  m),  Malecki  Seite  96,  ist  gleichfalls  nachdrucksvoller.
VII.  In  der  Erweiterung  des  Thema  ist  man  noch  einen
Schritt  weiter  gegangen,  indem  man  neben  j  ej  a,  toj  a  die  Themen ­
  jejeja,  tojeja  ein  treten  liess,  daher  pol.  dialekt.  jejej,
j  eji  für  asl.  j  ej,  nachdrucksvoller  als  j  ej.  Malecki  Seite  96.  klruss.
tojeji  asl.  toj§,  tojeju:  töjeju  dorochoju  hac  via  Kulis
cech.  toji  in  mezitoji  interea  setzt  eineForm  tojeju  voraus,
wobei  die  Länge  des  Auslautes  als  richtig  angenommen  wird.  Wenn
Malecki,  Seite  96,  jejego,  jejemu  als  ursprüngliche  Formen
annimmt,  so  hat  er  zwar  nichts  Unmögliches,  allein,  da  wir
dieser  hypothetischen  Formen  zur  Erklärung  irgend  welcher
wirklich  vorkommenden  Spracherscheinung  nicht  bedürfen,
etwas  Überflüssiges  vorausgesetzt.
Die  hier  behandelten  Casus  der  pronominalen  Declination
unterscheiden  sich  dem  Gesagten  zufolge  in  so  ferne  nicht  von
denselben  Casus  der  nominalen  Declination,  als  beide  Reihen
von  Formen  durch  dieselben  Suffixe  gebildet  werden:  der
Unterschied  besteht  nur  darin,  dass  bei  dem  Pronomen  an
die  Stelle  des  sonst  verwendeten  Thema  ein  anderes  tritt,  das
wir  in  Ermangelung  eines  die  Sache  bezeichnenden  Ausdruckes
das  erweiterte  nennen:  jeja  an  die  Stelle  von  ja,  daher  jej§
neben  je  u.  s.  w.  Diese  Erklärung  steht  mit  Erscheinungen  der
nächstverwandten  Sprachen  im  besten  Einklänge.  Das  Lit.  bildet
den  Sing.  g'en.  dat.  instr.  fern,  durch  die  Suffixe,  mit  denen
dieselben  Casus  der  nominalen  Declination  gebildet  werden:
            
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