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Milclosich.
a abfiel. Wenn diese Ansicht richtig ist, dann ist im Loc.
die ursprüngliche Form asväm aus asvä-m hervorgegangen,
und ist in asvä-j-äm an asvä das als Suffix angesehene am
gefügt worden, wie lit. asvo-j-e neben asl. britve besteht.
b) Der Sing. dat. loc. fern, toi, toj ist nach Schleicher,
Compendium Seite 630, als Kürzung der Grundform tasmjäm
zu betrachten.
Herr Danicic, Istorija Seite 165, lässt an das Thema to
j aus smi, und an das so gewonnene toj ai antreten, welches,
zu i zusammengezogen, abfalle. Da ich die Form toi, toj weder
von toj? noch von dem nsl. te, ti trennen kann, so vermag ich
keine von beiden Deutungen als richtig anzuerkennen. Da der
nominale Sing. dat. von toja die Form toji ergibt, so wird asl.
toi ursprünglich zweisylbig gewesen sein. Was von toi, gilt
analog von dobrei, das demnach ursprünglich dreisylbig gewesen
sein mag.
c) Der Dual. gen. loc. toju hat sein Vorbild im aind.
tajös, jajös neben jös. Die nominale Declination der Substantiva
auf a kennt im aind. keine Doppelform: der Dual. gen.
loc. lautet nur asvajös m. f., asl. nur rabu, rybu, nie raboju,
ryboju. Dagegen findet man in der pronominalen Declination
Doppelformen: moju. sup. 386. 28 für mojeju. dvu. krmö. 251
für dvoju. Der Dual. gen. ist jedoch, wie am Schlüsse gezeigt
wird, nicht auf dieselbe Weise entstanden wie jeje u. s. w.
Wbnn Andere von einem reduplicirenden Thema: kmen
zdvojujici sprechen, so zeigt schon jej? die Unrichtigkeit dieser
Ansicht, denn das verdoppelte ju>ju> würde im Sing. gen. f. nicht
jeje, sondern, da anlautendes ju> in i, ji übergeht, ij§, jij?
lauten. Noch klarer wird die Unzulässigkeit dieser Deutung,
wenn sie auf tu. angewandt wird, das dann im Sing. gen. f.
etwa toty lauten würde.
Man könnte, den Zusammenhang zwischen jeje und je
zugebend, meinen, aus j sei jeje hervorgegangen durch Vorsetzung
eines verstärkenden je und sich clabei etwa auf serb.
eto und ähnliches berufen: allein die Erklärung, bei dem Thema
ja nicht unmöglich, erweist sich als unzulässig, sobald man sie
auf andere Themen anwendet.
Wenn man bei diesen Formen mit der Annahme eines durch
j vermehrten Thema auszureichen glaubt, so hat man nicht