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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Mi  klo  sic  h.

des  Thema  ab  weichen.  Die  hieher  gehörigen  Casus  sind  gleichfalls ­
  in  zwei  Kategorien  zu  scheiden:  die  einen  fügen  an  das
auf  altes  a  auslautende  Thema  ein  i  an:  diess  findet  statt  im
Sing,  instr.;  im  Dual.  dat.  instr.;  im  Plur.  dat.  instr.:  der  Plur.
gen.  hat  nicht  nur  ein  eigenes  Suffix,  er  nimmt  auch  an  der  hier
erwähnten  Eigentliümlichkeit  Theil.  Der  Plur.  loc.  nimmt  im
Masc.  und  Neutr.  auch  in  der  nominalen  Declination  i  an,  hat
jedoch  in  der  pronominalen  Declination  das  Besondere,  dass
eine  und  dieselbe  Form  allen  Genera  dient:  teln,  rabehi.
teln,  cedehu,.  teln,  rabahu,.
II.  Die  noch  erübrigenden  Casus  gehen  ihre  eigenen  Wege
und  sind  der  Gegenstand  dieser  Abhandlung.  Es  sind  diess  der
Sing.  gen.  fern,  toje,  jeje;  der  Sing.  dat.  loc.  f.  toi,  toj,  jei,
jej;  und  der  Dual.  gen.  loc.  toju,  jeju.
III.  a)  Bopp  hat  sich  über  die  Entstehung  des  Sing.  gen.
fern,  der  pronominal  declinirenden  Wörter  im  slavischen  nirgends ­
  ausgesprochen.
Schleicher,  Compendium  Seite  629,  bemerkt  nur,  dass  in
t  oj  c  der  Stamm  durch  j  vermehrt  werde,  die  Endung  ebenso
dunkel  sei  wie  beim  Nomen:  Schleicher  scheint  das  auslautende ­
  §  von  toje  als  identisch  mit  dem  von  staje  anzusehen,
was  auch  ich  für  richtig  halte.  In  dem  j  erblickt  Schleicher
eine  Vermehrung  des  Stammes,  obgleich  toj  q  aus  einem  Thema
toj  nicht  erklärt  werden  kann  und  nothwendig  tojä  voraussetzt.
Nach  Herrn  Danicic,  Istorija  Seite  160  zu  vergleichen
mit  Seite  16,  wird  bei  der  Bildung  des  Sing.  gen.  f.  in  oje  an
das  Thema  ino  j  aus  sj  und  dieses  aus  smi  gefügt;  an  inoj
tritt  sodann  as  an,  das  zwischen  a  und  s  ein  n  anninnnt,  daher
inosmjans,  inojans,  inoje.  Auf  diese  Weise  erhält  man  freilich
das  gewünschte  inoje,  allein,  abgesehen  von  dem  Thema  ino
für  das  Fern.,  wird  man  wohl  die  angesetzten  Zwischenformen
kaum  irgendwie  wahrscheinlich  machen  können.
Plerr  Benfey  stellt  in  der  Abhandlung  über  die  indogermanischen ­
  Endungen  des  Sing.  gen.  ians,  las,  la,  Seite  26
des  Separatabdruckes,  toje  mit  lit.  rankös  zusammen,  indem  er
sowohl  oj§  als  ös  mit  der  Endung  des  Sing.  gen.  der  aind.
Nomina  f.  auf  ä,  äjäs,  vergleicht  und  in  dem  j  des  asl.  toje
eine  besondere  Stütze  seiner  Ansicht  erblickt.  Ich  kann  mich
dieser  Ansicht  aus  lautlichen  Gründen  nicht  anschliessen,  indem
            
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