Darlegungen aus der Geschichte und Geographie Corea's.
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Karte der Weiler Sin njöng verzeichnet. Derselbe ist wahrscheinlich
das sieben Ri von Kunui entfernte Sin-ne Jy ^
in welchem eine Feste und grosse Reisvorräthe sich befanden.
Von dem Flusse Jei-sen wurde früher (S. 123) gesprochen.
Es scheint jedoch, dass der Fluss und eine Stadt den gleichen
Namen führen. JeLsen (der ewige Fluss) gibt nämlich im
Coreanischen ZK jll ngjöng-thsjön, und eine Stadt dieses
Namens (Jöng ts’jön) wird auf der Karte als eine Stadt dritten
Ranges in der Mitte des Weges von Sin njöng nach Kjöng
tsju verzeichnet. Sie liegt jedoch auf dieser Karte nahe an
dem Ursprünge des Flusses, was vielleicht nicht genau ist. Der
Bericht O-o-gawutsi’s ist so abgefasst, dass sich nicht mit Bestimmtheit
sagen lässt, ob das Heer in der Stadt oder an dem
Flusse angekommen war. Das Letztere ist wahrscheinlicher,
da von den Ereignissen an dem Flusse in einer langen Auseinandersetzung,
von der Stadt aber niemals die Rede ist.
??4 m, Jei-tan liegt sechs Ri südlich von dem Flusse
oder der Stadt Jei-sen. Von Kjöng-tsju, einer Stadt ersten
Ranges in Kjöng-sjang-to, ist es drei Ri entfernt.
Zu den unbekannten Ortsnamen gehört noch derjenige des
Klosters An-koku-zi und die Ebene V J11 )
Gi-sen-gen. Beide liegen in der Nähe von Uru-san.
Die Ortsnamen auf chinesischen und wohl auch japanischen
Karten von Corea können mit chinesischen Zeichen^
welche in Corea coreanisch ausgesprochen werden, geschrieben
sein. Damit diese Namen, aus welchen Zeichen immer sie
bestehen mögen, nicht allein auf solchen Karten, sondern auch
in anderen Werken richtig gelesen und umschrieben werden
können, hat der Verfasser die in Hoffmann’s Lui-hö zerstreut
vorkommenden coreanischen Laute nach der Reihenfolge der
chinesischen zusammengestellt und ihre gegenseitigen Abweichungen
und Uebereinstimmungen in dem nachstehenden
Verzeichnisse ersichtlich gemacht. Bei diesen Lauten ist es
nämlich nicht der Fall, dass je einer unabänderlich einem gewissen
chinesischen Laute entspricht, sie wechseln vielmehr
nach Massgabe des Accentes, der Aspiration und der Bedeutung
des gleichlautenden, aber durch verschiedene Zeichen ausgedrückten
chinesischen Wortes. So hat im Coreanischen die
Sitzmngsber. d. phil.-hist. CI. LXXVIII. Bä. I. Hft. y