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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

Darlegungen  aus  der  Geschichte  und  Geographie  Corea's.

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Karte  der  Weiler  Sin  njöng  verzeichnet.  Derselbe  ist  wahrscheinlich ­
  das  sieben  Ri  von  Kunui  entfernte  Sin-ne  Jy  ^
in  welchem  eine  Feste  und  grosse  Reisvorräthe  sich  befanden.
Von  dem  Flusse  Jei-sen  wurde  früher  (S.  123)  gesprochen.
Es  scheint  jedoch,  dass  der  Fluss  und  eine  Stadt  den  gleichen
Namen  führen.  JeLsen  (der  ewige  Fluss)  gibt  nämlich  im
Coreanischen  ZK  jll  ngjöng-thsjön,  und  eine  Stadt  dieses
Namens  (Jöng  ts’jön)  wird  auf  der  Karte  als  eine  Stadt  dritten
Ranges  in  der  Mitte  des  Weges  von  Sin  njöng  nach  Kjöng
tsju  verzeichnet.  Sie  liegt  jedoch  auf  dieser  Karte  nahe  an
dem  Ursprünge  des  Flusses,  was  vielleicht  nicht  genau  ist.  Der
Bericht  O-o-gawutsi’s  ist  so  abgefasst,  dass  sich  nicht  mit  Bestimmtheit ­
  sagen  lässt,  ob  das  Heer  in  der  Stadt  oder  an  dem
Flusse  angekommen  war.  Das  Letztere  ist  wahrscheinlicher,
da  von  den  Ereignissen  an  dem  Flusse  in  einer  langen  Auseinandersetzung, ­
  von  der  Stadt  aber  niemals  die  Rede  ist.
??4  m,  Jei-tan  liegt  sechs  Ri  südlich  von  dem  Flusse
oder  der  Stadt  Jei-sen.  Von  Kjöng-tsju,  einer  Stadt  ersten
Ranges  in  Kjöng-sjang-to,  ist  es  drei  Ri  entfernt.
Zu  den  unbekannten  Ortsnamen  gehört  noch  derjenige  des
Klosters  An-koku-zi  und  die  Ebene  V  J11  )
Gi-sen-gen.  Beide  liegen  in  der  Nähe  von  Uru-san.
Die  Ortsnamen  auf  chinesischen  und  wohl  auch  japanischen ­
  Karten  von  Corea  können  mit  chinesischen  Zeichen^
welche  in  Corea  coreanisch  ausgesprochen  werden,  geschrieben
sein.  Damit  diese  Namen,  aus  welchen  Zeichen  immer  sie
bestehen  mögen,  nicht  allein  auf  solchen  Karten,  sondern  auch
in  anderen  Werken  richtig  gelesen  und  umschrieben  werden
können,  hat  der  Verfasser  die  in  Hoffmann’s  Lui-hö  zerstreut
vorkommenden  coreanischen  Laute  nach  der  Reihenfolge  der
chinesischen  zusammengestellt  und  ihre  gegenseitigen  Abweichungen ­
  und  Uebereinstimmungen  in  dem  nachstehenden
Verzeichnisse  ersichtlich  gemacht.  Bei  diesen  Lauten  ist  es
nämlich  nicht  der  Fall,  dass  je  einer  unabänderlich  einem  gewissen ­
  chinesischen  Laute  entspricht,  sie  wechseln  vielmehr
nach  Massgabe  des  Accentes,  der  Aspiration  und  der  Bedeutung
des  gleichlautenden,  aber  durch  verschiedene  Zeichen  ausgedrückten ­
  chinesischen  Wortes.  So  hat  im  Coreanischen  die
Sitzmngsber.  d.  phil.-hist.  CI.  LXXVIII.  Bä.  I.  Hft.  y
            
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