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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Pfizmaier.

P33  _

Gränze  von  Liao-tung  gegen  das  Reich  Kao-keu-li,  beziehungsweise ­
  gegen  ganz  Corea.
Die  in  den  Mongolenangriffen  erwähnte  Insel
Tamu-ra  ist  das  Sin  ra  der  Karte,  von  den  Europäern  Insel
Quelpart  genannt.  Kublai  Khan  liess  auf  dieser  Insel  hundert
Kriegsschiffe  bauen.  1  Das  gleichfalls  erwähnte  jpjl  111  Jfl^
Koku-san-to  (Insel  der  schwarzen  Berge)  ist  das  an  der  Südwestküste ­
  gelegene  Hük  san  to  der  Karte.  Ueber  Tan  ra  wird
in  einer  Anmerkung  zu  ,Japans  Bezügen'  (S.  45)  ein  Weiteres
gesprochen.
Die  auf  der  Karte  nicht  mit  Namen  verzeichneten  Inseln ­
  sind:

0  Si-i-no  ki-zima  ,die  Insel  der  Buchenbäume', ­
  drei  Ri  von  Fu-san-kai  im  offenen  Meere  gelegen.
Bei  dieser  Insel  wollte  eine  coreanische  Flottenabtheilung  dem
japanischen  Heere  die  Landung  wehren.
Ys  &  Tsiku-tö  ,die  Bambusinsel),  von  Fu-san-kai  zur
See  zehn  Ri  entfernt.  Es  heisst  zwar  in  dem  Berichte  O-ogawutsi’s:
  ,Das  Heer  schiffte  zu  einem  Orte  in  Teru-ra-tai,
Namens  Tsiku-tö  (die  Bambusinsel),  über'.  Der  Ort  ist  also
an  dem  Meere  gelegen  und  wahrscheinlich,  wie  der  Name  besagt, ­
  eine  Insel.  Dass  Teru-ra-tai  (Tsjön-la-to)  als  Name  der
Provinz  genannt  wird,  zu  welcher  Tsiku-tö  gehört,  ist  wohl  ein
Irrthum.
Von  Tsiku-tö  siebzehn  bis  achtzehn  Strassenlängen  Seeweges ­
  entfernt,  liegt  jjl?  Kara-sima  ,die  chinesische  Insel',
welche  von  Süden  nach  Norden  anderthalb,  von  Osten  nach
Westen  fünf  und  dreissig  Ri  misst.  Da  zwischen  dieser  Insel
und  dem  festen  Lande  von  Corea  eine  Seeschlacht  stattfand,
so  mag  sie  das  in  den  ,Bezügen'  erwähnte  Ka  tok  sein.
Die  Bucht  So-fen-fo,  zu  welcher  die  mongolischen ­
  Gesandten  geführt  wurden,  entspricht  der  Stelle  der
auf  der  Karte  verzeichneten  Küstenwache  Süng-pjön.  Der
District  ^5  Ko-sai-ken,  zu  welchem  sie  gehört,  ist
daselbst  nicht  angegeben.  Ebenso  fehlt  der  Ort
Gö-sin,  von  welchem  die  erste  mongolische  Gesandtschaft  nach
Japan  absegelte.

1  S.  ,Zur  Geschichte  Japans  in  dem  Zeiträume  Bun-jei‘  (S.  56).
            
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