Darlegungen aus der Geschichte und Geographie Corea's.
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In dem Tagebuche O-o-gawutsi’s werden zwei und zwanzig
hohe und niedere Anführer genannt, welche Nan-on unmittelbar
erstürmten. Tsio-so-ka-be und Ike-da befinden sich nicht
unter ihnen.
,Ein schinesisches Heer von 120.000 Mann nahte sich
unter den Generälen Ma kui, Jang kao, Jang juen und Hing
kiai der japanischen Linie. Jang juen griff zuerst die feste
Stellung zu Nam uön an, ward aber zurückgeworfen, und die
ihn verfolgenden Japaner zogen als Sieger in die Kreishauptstadt
Tsjön tsju ein. Nicht glücklicher war der schinesische
General Hing kiai in seinem Angriff auf die Festung Kaja san.
Die Abtheilungen des Kijo masa, Tada sige und Katsu sige
behaupteten sich dort ebenso siegreich, als in den Gefechten
um Küm ku und Küm te, westlich von Tsjön tsju/
Da in dem obigen Citate die Zeitangabe fehlt, ist es
schwer, den Bericht mit demjenigen O-o-gawutsi’s in Einklang
zu bringen. Wie in dem auf der Bambusinsel entworfenen Feldzugsplane
bestimmt worden, brachen am neun und zwanzigsten
Tage des achten Monats O-o-ta Kadzu-josi, Statthalter von Fi-da,
und Ka-to Kijo-masa, Haupt der Rechnungen, mit zwei Heerhaufen,
zusammen zwanzigtausend Streiter, von Teru-siü auf.
O-o-gawutsi, der sich bei dem Heere Kadzu-josi’s befand, erzählt
jetzt fast ausschliesslich nur von den Unternehmungen dieser
zwei nach Norden ziehenden Heere. Diese Heere zogen über Senken,
Kumu-san, Kum-ui, Tsin-zon, Fu-siki, Siaku-siü, Kor-an und
standen schon am achten Tage des neunten Monats in dem von
der Hauptstadt des Landes kaum sieben Ri entfernten Tsin-zen.
Nach der Verabredung sollten die drei Abteilungen des
Gesammtheeres, die nördliche, östliche und westliche, auf verschiedenen
Wegen in das Innere des Landes dringen, sich
dann vereinigen und die Hauptstadt zerstören. Wie aus dem
Tagebuche hervorgeht, war nur das Nordheer bis zu der Hauptstadt
vorgedrungen. Um die Zeit war in jenen Gegenden bereits
der Winter eingetreten und seit dem ersten Tage des
neunten Monats das Wasser der Flüsse gefroren. Die zwei
Heerführer wollten dessen ungeachtet die Hauptstadt angreifen.
O-o-gawutsi, besonders auf die ungenügenden Streitkräfte hinweisend,
rieth zum Rückzuge, was auch angenommen wurde.