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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

Da  dem  Verfasser  dieser  Abhandlung  kein  Gesehichtswerk
  über  den  Feldzug  des  Jahres  1592  vorliegt,  geht  er  sogleich ­
  zu  den  in  ,Japans  Bezügen'  enthaltenen  Nachrichten  von
dem  Feldzuge  des  Jahres  1597  über,  um,  so  wie  dieses  bei
den  Nachrichten  von  den  Mongolenangriffen  geschehen,  einige
Punkte  aufzuklären  und  zu  ergänzen.
[J.  1597.]  ,Zweiter  Kriegszug  des  Sjogun  Fidejosi
gegen  Tschaosien.'  —  ,Ein  japanisches  Heer  von  130.000
Mann  schiffte  sich  in  acht  Heerhaufen  im  Laufe  des  2.  Monats
nach  Tschao  siiin  ein  und  nahm  den  befestigten  Hafen  von
Pu  san  kai  und  die  Schlösser  Ljang  san  und  Jor  san.  Einen
hartnäckigen  Kampf  kostete  die  Eroberung  der  Festung  T'jön
sjöng  auf  dem  kleinen  Eiland  Ka  tok,  welche  den  Eingang  in
die  Mündung  des  Sam  lang  kang  vertheidigt.  Jukinaga  that
mit  dem  ersten  Armeecorps  einen  Angriff  und  brachte,  unterstützt ­
  durch  Kijo  masa,  der  von  der  Rhede  Sjö  säing  kai,  wo
ein  Theil  der  japanischen  Flotte  stationirt  war,  mit  Truppen
des  zweiten  Armeecorps  herbeieilte,  die  Festung  zum  Falle.'
Nach  dem  Tagebuche  des  Augenzeugen  O-o-gawutsi  Fidemoto’s
  bestand  das  gegen  Corea  entsendete  Heer  aus  einhundert
drei  und  sechzigtausend  Reitern.  Die  Zahl  der  Fnssgänger
wird  nicht  angegeben,  obgleich  es  deren  gab  und  auch  von
ihrer  Verwendung  gesprochen  wird.  Den  Oberbefehl  führte
an  der  Stelle  Fide-josi’s  ein  sechzehnjähriger  Jüngling,  der
Fürstensohn  ^  Fide-aki.  Unter  ihm  standen  sieben
^  ff  Bu-giö,  Oberaufsehor  des  Heeres  oder  Heerführer,  und
fünf  und  dreissig  untergeordnete  Anführer,  im  Ganzen  also
zwei  und  vierzig  grosse  und  kleine  Fürsten.  Dass  in  dem
obigen  Berichte  acht  Heerhaufen  genannt  werden,  mag  desswegen
  sein,  weil  auch  Fide-aki,  der  im  Anfänge  unthätig  blieb,
ein  besonderes  Kriegsheer  befehligte.  Die  sieben  Oberaufseher
oder  höheren  Heerführer  waren  O-o-ta,  Statthalter  von
Fi-da,  jfpl  Kuma-gaje,  Zugesellter  der  Kammer,  J||
Faja-gawa,  Haupt  des  Vorgesetzten  der  Pferde,  Kake-fi,
Statthalter  ,von  Idzumi,  m  fM  Fuku-wara,  Gehilfe  des  Vorstehers ­
  der  Pferde  zur  Linken,  %  M  Mö-ri,  grosser  Stützender ­
  der  Abtheilung  des  Volkes,  und  ft  *  Take-naka,
Statthalter  von  I-dzu.  Dieselben  wurden  am  achtzehnten  Tage
des  dritten  Monates'  des  Jahres  1597  ernannt.  Das  Heer  segelte
            
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