Darlegungen aus der Geschichte und Geographie Corea'a.
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Hoe-tün, der oberste mongolische Heerführer, der im
Ganzen dreizehntausend fünfhundert Menschen verloren hatte,
gelangte im Anfänge des nächsten Monats nach Hö-pu in Corea.
Er kehrte von dort mit zweihundert Knaben und Mädchen, die
er auf den verschiedenen japanischen Inseln gefangen genommen
hatte, in die Heimath zurück, berichtete dem Mongolenherrscher
über den Feldzug und stellte ihm die zweihundert
Gefangenen vor.
[J. 1275, 2. M.] ,Eine mongolische Gesandtschaft, an
ihrer Spitze Tu schi tschung, kommt mit Abgeordneten von
Kaoli nach Japan. Die letztem werden vom Statthalter zu
Dai sai fu abgefertigt; die drei mongolischen Gesandten dagegen,
ohne Mijako zu passiren, vor den Sjogun nach Kamakura
gebracht. Auf ihre schriftlichen Anträge wird keine
Antwort ertheilt.' (Nippon wö-dai itsi-ran.)
, Die in einer Note zu Klaproth’s Uebersetzung enthaltene
Angabe der jap. Encyclopädie lautet: L’annee suivante (ou la
l re du nengo Ken zi 1275) les Mongols envoyerent Thou chi
toung, comme ambassadeur; il vint avec celui de la Coree ä
Kama koura, il y fut mis a mort, et sa tete publiquement
exposee.
Von diesen zwei Angaben ist diejenige der jap. Encyclopädie,
welche hier mit dem Mo-zokki übereinstimmt, für die
richtige zu halten. Das Nippon wo-dai itsi-ran ist häufig ungenau
und fehlerhaft.
Gleich nach der Ankunft Hoe-tün’s hielt Kublai Khan
nochmals einen Kriegsrath. In demselben wurde beschlossen,
eine neue Gesandtschaft nach Japan zu schicken. Man ernannte
somit itt & Tu-schi-tschung zum eigentlichen
Gesandten, zwei andere Männer zu zugesellten Gesandten und
gab ihnen einen coreanischen Dolmetscher und einen Rudermeister
als Wegweiser mit. Dem Gesagten zufolge war der
coreanische Dolmetscher kein Abgesandter, sondern ein Mitglied
der Gesandtschaft. Diese gelangte im zweiten Monate
des Jahres 1275 zu der Bucht von Muro-dzu in dem Reiche
Naga-to. Man hielt ihr Schiff anfänglich für ein Kriegsschiff,
fand aber bei der Durchsuchung, dass dieses nicht der Fall
sei. Um die Ursache ihrer Herreise befragt, antworteten die
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