Darlegungen aus der Geschichte und Geographie Corea’s.
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Corea. Das chinesische Hö-pu ist viel zu weit entfernt, als
dass damals von ihm aus eine Flotte, wie gesagt wird, in eilf
Tagen das japanische Land hätte erreichen können, da später
die mongolische Flotte von dem viel näheren Kiang-nan aus
zur lieber fahrt nach Japan einen Monat brauchte. In der Note
zur Uebersetzung des Nippon wö-dai itsi-ran lautet die bezügliche
Stelle: ,Cette expedition partit de Ima tsou (lisez Kane
tsoa, 1 en Coree), et arriva onze jours apres ä l’ile de Iki‘.
Später gelangte auch der mongolische Heerführer Iloe-tün in
ungefähr vierzehn Tagen von der Bucht von Ima-dzu, wo er
geschlagen wurde, nach Hö-pu. Dass dieses wirklich ein Ort
in Corea, erhellt aus der Angabe, dass Iioö-tün von dort in
das Mongolenreich zurückkehrte. Hö-pu, das mit coreanischer
Aussprache hap p’o lauten würde, fehlt auf der dem Nippon-Archiv
beigegebenen Karte.
Nach dem Mo-zokki erschien die mongolische Flotte zuerst
nicht vor I-ki, sondern vor Tsusi-ma. Was sonst noch in
dem Nippon wö-dai itsi-ran und in der Anmerkung gesagt wird,
ereignete sich erst in der Bucht von Ima-dzu. Die Worte:
,Hie und da längs den Küsten von Kiusiu einige Feindseligkeiten
pflegend' fehlen in Klaproth’s Uebersetzung, mögen jedoch
in dem Originale stehen.
Die Mongolen setzten in Tsusi-ma sogleich einen Flügel
an das Land und schossen mit giftigen Pfeilen und eisernen,
mit Feuer gefüllten Kugeln. Der Flügel wurde zurückgeschlagen
und in das Meer geworfen. Da sie aber immer neue Streitkräfte
in den Kampf schickten, wurden die Japaner, nachdem
der Statthalter ^ |g| Suke-kuni mit seinem Sohne und vielen
Anderen gefallen war, zurückgedrängt und die Wohngebäude
der Bucht von ik Sa-su in Asche gelegt.
Am vierzehnten Tage desselben Monats landete das
Mongolenheer in I-ki. Der stellvertretende Statthalter M m
Tsune-taka hatte schon früher nach Tsiku-zen um Verstärkung
geschickt. Diese war jedoch nicht eingetroffen, worauf die
1 Soll wohl Kaue ts.ou lieissen, was aber nicht coreauisch, sondern japanische
Uebersetzung ist und coreanisch küm sim lauten müsste. Es ist
das chinesische kin-tsin. Ein solcher Ortsname fehlt in der
Karte des Nippon-Archivs.
Sitzungsber. d. phil.-liist. CI. LXXVIII. Bd. I. Hft. 7