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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 78. Band, (Jahrgang 1874)

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Pfizmaier.

0jj  ^  "eT  Lieu-fö-hiang.  Die  coreanische  Hilfsmacht  war
in  drei  Flügel  getheilt  und  von  drei  Anführern  befehligt.  Der
Name  des  dritten  mongolischen  Anführers  wird  auch  in  dem
von  Klaproth  in  der  Uebersetzung  des  Nippon  wö-dai  itsi-ran
gebrachten  Citate  aus  der  jap.  Encyclopädie  durch  Lieu-fö-thing
ausgedrückt,  in  dem  Mo-zokki  jedoch  an  allen  Stellen,  wo  derselbe ­
  vorkommt,  nur  durch  Lieu-fö-hiang,  das  Zeichen  "eT^  kö
mit  der  japanischen  Aussprache  versehen.  Es  handelt  sich  hier
offenbar  um  eine  Verwechslung  mit  dem  Zeichen  thing.
,Die  mongolische  Flotte  erscheint  im  10.  M.  vor  der  Insel
Tsusima.  Die  dortige  (japanische)  Besatzung  vertheidigt  ihre
Posten.  Unter  den  Mongolen  herrscht  weder  Einheit  im  Commando,
  noch  Ordnung,  und  sie  nehmen,  da  ihnen  auch  der
Pfeilvorrath  ausgegangen,  den  Rückzug,  hie  und  da  längs  den
Küsten  von  Kiusiu  einige  Feindseligkeiten  pflegend.*
Fortgesetzte  Anmerkung  in  ,Japans  Bezügen*:  ,Die  Flotte
lief  von  Hö  p’u  aus  und  kam  nach  einer  Fahrt  von  eilf  Tagen
zur  jap.  Insel  Iki,  wo  ein  Treffen  erfolgte.  Der  mongolische
General  Lieu  fü  fing  ward  von  einem  Pfeile  getroffen  und  zog
sich  mit  den  Seinen  zurück.  Gegen  Nacht  erhob  sich  auf  einmal ­
  ein  Sturm  mit  Regen  und  zertrümmerte  eine  bedeutende
Anzahl  Kriegsjonken  an  der  Felsenküste,  wobei  der  kaolische
General  Kin  sin  in  den  Wellen  umkam.  Der  Rest  nahm  die
Flucht.  Die  Zahl  derer,  welche  die  Heimat  nicht  wiedersahen,
mochte  sich  auf  13.500  belaufen.*
Das  Mo-zokki  erzählt  ausführlich  von  drei  verschiedenen
Angriffen  und  Kämpfen:  von  dem  Kampfe  in  dem  Reiche
Tsusi-ma,  von  demjenigen  in  dem  Reiche  I-ki  und  demjenigen
in  der  Bucht  von  Ima-dzu.  Die  Erzählung  von  dem  letzteren
geht  besonders  in  das  Umständliche  und  umfasst  drei  Capitel.
Die  mongolische  Flotte  erschien  am  fünften  Tage  des
zehnten  Monats  vor  der  Insel  Tsusi-ma.  Von  welchem  Orte
sie  abgesegelt,  wird  in  dem  Mo-zokki  nicht  angegeben.  Es
heisst  daselbst  nur,  dass  die  mongolische  Macht  sich  in  Corea
gesammelt  habe  und  dann  nach  Japan  übergeschifft  sei.  Das
in  ,Japans  Bezügen*  als  Ort  des  Auslaufes  genannte  Hö-pu  ist
nicht  das  gleichnamige  chinesische  Hö-pu,  heutzutage  Lientscheu-fu
  in  Kuang-tung,  sondern  yj|[  Hö-pu  in  dem  Reiche
            
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