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Ficker.
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prueder Georgen dem, Prekhendorjfer abgezogen, laut meines
schriftlichen redlichen vnd gnedigen abschidt, wie auch in meinem
raysbuech verzaichnet. Es war dann weiter in P. der Preckendorfer
mit seinem in die neuere Handschrift übertragenen
Wappen abgebildet, darunter eine Inschrift in Reimen, in
welcher der Preckendorfer erzählt, dass er ein und dreissig
Jahr Edelknecht und Krieger war, fünf Schlachten und zahllose
Scharmützel mitmachte und fünf Sprachen redete, wie
man das in seinem Reishuche finde.
Ergeben nun die sonstigen Eintragungen, dass P. nicht
etwa den Deutschenspiegel oder eine sonstige Vorstufe, sondern
den vollständigen Schwabenspiegel enthielt, und zwar in einer
Form, welche wenigstens meiner Ansicht nach kaum zu den
ursprünglichsten gehörte, so wäre natürlich die Frage der Entstehungszeit,
so weit sie uns beschäftigt, endgültig gelöst, falls
wir jene Angaben für unbedingt glaubwürdige zu halten haben.
Da lässt sich nun nicht läugnen, dass mehrere Umstände
durchaus geeignet sind, ein günstiges Vorurtheil für ihre Glaubwürdigkeit
zu erwecken. Vor allem der Umstand, dass die
Handschrift P. wirklich einst einem Ritter und Bürger aus
Zürich, Herrn Rüdiger dem Manessen, gehörte; es ergibt sich
das aus einem andern Eintrag aus P., einer Schlussbemerkung,
welche wohl vom Schreiber von P. selbst herrührt und deren
volle Glaubwürdigkeit in keiner Weise zu bezweifeln sein wird.
An und für sich ist damit freilich für die Zeitfrage nichts entschieden;
denn Rüdiger der Aeltere, an den zweifellos zu denken
ist, seit 1252 urkundlich vorkommend, 1264 und 1268 im Rathe
nachweisbar, ist erst 1304 gestorben.
Aber auch für die Glaubwürdigkeit der Nachricht, wonach
die Handschrift schon 1268 oder kurz vorher von Rüdiger
an den Preckendorfer gegeben sein soll, lässt sich manches
geltend machen. Von Heinrich von Preckendorf selbst ist uns
allerdings keine Nachricht erhalten, die nicht auf jene Inschrift
zurückginge. Aber wir wissen anderweitig wenigstens, dass
Graf Rudolf 1267 mit den Regensbergern, 1268 mit dem
Bischöfe von Basel und den Toggenburgern kriegte und dass
er bei diesen Fehden von Zürich unterstützt wurde; jene Angaben
können demnach schwerlich in einer spätem Zeit ganz
willkürlich erfunden sein. Damit scheint mir aber auch alles