Beiträge zur Kenntniss der Zigeunermundarten. I. II.
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rang hingenommen werden, die in der Vorliebe für aspirirte
Consonanten wurzeln mag. Curtius, Etymologie Seite G71.
2. Bei einigen entlehnten Wörtern ist die Aspiration der
fremden Sprache bewahrt worden: ihalik armen, t'ayilc c (nach
Lepsius). 3. Bei anderen wird es Anderen gelingen, die Aspiration
als protogen nachzuweisen. 4. Einige von den hier verzeichneten
Wörtern haben die Aspiration nicht in allen jenen Mundarten,
welche wir in dieser Hinsicht als genau kennen und daher als
massgebend ansehen.
aJcchdr iy. Nuss: i. alchör, das für achör stehen kann, und
akdr. m. akhor und akor. — Aind. kar-a-ka Curtius 144. ist
wohl nicht herbeizuziehen, eher aind. aköta Betelnussbaum.
jekcli iv. ein: in. jekh und jek. vn.jeJcch. — Aind. eka.
hind. ek.
kliaini und kajrd iii. Henne: i. kaglini, kayni, kahni.
iv. kähni. vii. kagny. xm. cani. Pott 2. 91. — Eine Vermuthung
über den Ursprung dieses Wortes bei Ascoli, Zig. 54.
kchakch iv. Vetter: i. hak. vii. kok. — Hind. käkä aus
dem Pers. Beames 1. 210. Pott 2. 91.
kliamav und kamav in. liebe: i. kamdma. iv. kamav.
vn. te kames. — Aind. kam.
khäni, kliöni iv. Unschlitt: in. kani.
kchangyrl, kliangiri und kangwi ii. Kirche: i. kangheri.
in. khdngeri und hangen, vn. kchangiri. iv. ghangeri. Pott 2.
150. Ascoli, Zig. 25.
lclian und kan in. Ohr: i. kann. n. khand (plur.) bei Mezzofanti
und kan. iv. vii. kan. — Aind. karna. päli kanna. hind. kän.
klidta iii. Thränen. Dieses Wort findet sich nur in in.
und auch da nur in einer einzigen Quelle: khäta th’ avena
lacrimae venient. Müller, Rom. Sprache I. 203.
kchatav iv. spinne: i. Icatdva. iii. katel. — Aind. krt:
krnatti den Faden drehen, spinnen. Pott 2. 149.
khedel und kedel in. sammeln, n. kliiden, t’hiden ihr
sammelt, vn. te kcliedes razvoditi, neben te zakades zusammenraffen.
Dagegen i. gedava.
khhre und hbre plur. Stiefel n.
kliöro und koro in. Krug. iv. kchöro. — Pott 2. 154.
Vergl. aind. ghata. hind. gharä Topf.
khudinav iii. decke. Nur in iii.
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