778
Mi kl osi ch.
khäd aind. kauen, essen, präkr. khä. liind. khänä. sindh.
khäinu. Beames 1. 202. — i. Jchdva. n. chaü. in. hav. iy. cliav.
vi. chabe Maki. vii. te ebas essen, xm. jalar (clialar).
Dem Gesagten gemäss dürfte n. Jcharaü, akhardü rufe
nicht mit aind. khara, rauh, hart und, wegen seines Geschreies,
Esel, Zusammenhängen. Hier ist kch durch iv. man kcharav ich
heisse, akcharav seufze, und durch vn. te kcharav rufen.
iii. akharau rufe, aklijnrda rief gesichert, i. bietet akardva,
akiaräva (alcjardva) und acarava. Vergl. Pott 2. 153.
Wenn dem aind. krld, ved. kril, das hind. khel und das
zig. kliel gegen überstellen, so ,ist wie in ghas (Gras) ein r ausgefallen,
nachdem es den vorhergehenden Consonanten aspirirt
hatte'. A. Weher, Indische Studien 2. 88. Auch Beames 1. 239.
244. findet den Grund des aspirirten Anlautes für das hind.
in dem elidirten r. Vergl. Trumpp, Sindhi V. XXIV. Dasselbe
dürfte vom Zig. gelten. Hinsichtlich des Vocals e vergl. man
geha (grha).
krid, kril spielen, hind. khelnä. kliel subst. sindh. khedu.
Beames 1. 239. 244. — ii. klvhldu neben keldü. in. khelav und
kelav. iv. kchelav. vi. hchel. vn. te kcheles. Dagegen i. keldva.
II. Über th.
12. a) Zig. th entspricht aind. dli.
dha stelle, hind. dhonä. sindh. dhöinu. — ii. thovö, tao
werde legen, iii. thovel legt, thut. iv. vi. tchovav. vn. te tchoves
und te coves. Dagegen i. tovdva.
dliäma, dhäman Wohnstätte. — iii. tliem Land, Reich,
iv. tchem Herrschaft, vi. tcliem Land. xm. chen (den). cliim (cim).
Dagegen i. tem Land, Leute, e für ä macht diese Erklärung
etwas zweifelhaft. Desshalb wird trotz dem th in tliem griech.
Oqi.a herangezogen. Pott 2. 295. Bei Paspati’s tharava für öappö
ist wohl nicht an th zu denken.
dhäv rinnen, rennen, hind. dhänä. — iv. tdiadövav fliesse.
Dagegen i. tdvdava. Dieses ist mit da verbunden; jenes beruht
auf dem Part. ■ tchado aus tchavdo.
dhav waschen, hind. dhönä. sindh. dhuanu. Beames 1-183.
241, •— ii. thov: tliovelas pe er wusch sich, tliovel wäscht.