Zur Metaphysik des Schönen.
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dessen ist das Unvermögen der schaffenden und producirenden
Natur, sich innerhalb ihres Lebensbereiches zur selbstigen
Innerlichkeit zusammenzufassen, die ihr eben einfach abgeht.
Dasjenige, was sich in ihr darlebt und gestaltend durchgreift,
ist nicht ein selbstiges persönliches Princip, sondern ein an
sich seelenhaftes unpersönliches Sein und Wesen, das zufolge
seiner Unselbstigkeit nur in stofflicher Veräusserung sein
Dasein haben kann und eine unerschöpfliche Zahl von Wandlungen
und Gestaltungen seiner selbst zulässt, ohne in irgend
einer derselben zum absoluten Abschlüsse ihres Lebens- und
Wandelungsprocesses aus sich selbst gelangen zu können.
Daher die im Grossen wie im Kleinen stetig sich wiederholende
kreisläufige Wiederkehr zum Anfang und Ausgangspunkte
ihrer Lehensentwickelung, der Umtrieb ihres Lebens
im steten Wechselspiele von Entstehen und Vergehen, Auflösung
und Neubildung, und der hiedurch bedingte unaufhörliche
Wandel und Wechsel der Gestaltungen. Dieser kreisläufige
Process kann aber weder als anfangslos noch als ziellos
gedacht werden; er ist die Verwirklichung einer dem an sich
seelenhaften Stoffe eingesenkten Idee, die in demselben als
lebendige Bildungsmacht thätig ist und eben keine andere
Idee, als die in den Stoff projicirte göttliche Idee der sichtbaren
Naturwirklichkeit ist, die vom Schöpfer mit Beziehung
auf den Menschen und auf das im Menschen mikrokosmisch
zusammengefasste Weltganze gedacht und geordnet ist. Daher
das Hinanstreben der lebendigen Erdnatur zum Menschen, und
der im sichtbaren Weltganzen versichtbarte Ausdruck der
Gesammtwelt, die keineswegs in der sinnlichen Erscheinungswelt
aufgeht, sondern eine dem Bereiche des Sichtbaren übergeordnete
unsichtbare Welt und Wirklichkeit in sich fasst,
die den denknothwendigen Abschluss der makrokosmischen
Welt bildet, wie der mikrokosmische Mensch nach seiner sichtbaren
Erscheinung- der Abschluss des dem makrokosmischen
o
Lebensprocesse eingegiieddrten Lebens- und Bildungsprocesses
der tellurischen Sphäre ist.
Obschon die sichtbare Naturwirklichkeit in keiner ihrer
besonderen Bildungen etwas vollendet Schönes hervorzubringen
vermag, ist sie doch in der Totalität ihrer Erscheinungen
augenfällig etwas wahrhaft Schönes, dessen Anblick sich dem