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Zimmer mann.
und allgemeinste Wissenschaft ,an der Spitze' (ä la tete) der
,encyclopädisehen Reihe' (serie encyclopedique) aus, welche
mit abnehmender Einfachheit und zunehmender Verwicklungder
Erscheinungen ausser ihr Astronomie, Physik, Chemie,
Physiologie und Socialphysik umfasst. Unter der ,sehr grossen'
Zahl von Classificationen ist diese nach Comte’s Ueberzeugung
die einzige, die der ,natürlichen und unwandelbaren Hierarchie
der Phänomene' (hierarchie naturelle et invariable des phenomenes)
logisch conform ist.
Zweck derselben war darzuthun, dass das von Comte proclamirte
Fundamentalgesetz des geistigen Entwicklungsganges in
der Wissenschaft Thatsache sei. Gelingt dies von jeder der sechs
Fundamentalwissenschaften zu erweisen, so ist es vom Umfang
des Wissens überhaupt erwiesen. Man muss nun erwarten,
dass von jeder derselben an der Hand ihrer Geschichte werde
dargethan werden, sie habe nacheinander den theologisirenden
und metaphysicirendcn Zustand durchgemacht, um schliesslich
zum Reife- d. i. zum positiven zu gelangen. Ihr Ergebniss
müsste ein Werk, ähnlich Whewell’s bekannter ,Geschichte der
induct.iven Wissenschaften' geworden sein, ausgedehnt auf den
Umfang des menschlichen Wissens überhaupt. Dass sich Comte
mit einer Idee dieser Art wirklich getragen hat, geht aus der
von seinem Biographen Littre angeführten Thatsache hervor,
dass er sich um eine zu gründende Lehrkanzel einer solchen
bewarb. Eine am 20. October 1832 an den damaligen Ministeides
öffentlichen Unterrichts gerichtete Denkschrift: Ueber die
Gründung einer Lehrkanzel der allgemeinen Geschichte der
mathematischen und Naturwissenschaften (chaire d’histoire generale
des Sciences physiques et matliematiques) am College de
France, wird von Littre (a. a. 0. p. 202) mitgetheilt. Comte
bezeichnet in dieser als Zweck einer solchen, ganz wie in
seinem Cours de philosophie positive, die ,Entdeckung der
Naturgesetze des grossen Phänomens der wissenschaftlichen
Entwicklung des Menschengeistes auf dem Wege der Beobachtung'.
Wer aber mit der Erwartung einer Geschichte der
Wissenschaften an Comte’s Werk herantritt, dem bereitet dessen
Lectüre keine geringe Enttäuschung. Was er in demselben
antrifft, ist nicht die Geschichte der positiven Wissenschaften,
sondern sind diese selbst. Zwar nicht als angewandte, aber als