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Z e i s s b erg.
hoch erzürnt, sich vor Uebereilung gegen ihn hüten wolle. Es
wäre freilich nicht so übel gewesen, wenn der Erzbischof und
sein Neffe so grosse Güter in dem Krakauischen und Sandomirschen
erlangt hätten; doch bei solcher Feindschaft werden sie
die Güter nicht ohne Anfechtung gemessen, wie er selbst
sehen wird.' 1
Jaroslaus Laski hatte auch drei Töchter. 2 Um nun
Hieronymus im Krakauischen die Unterstützung der daselbst
mächtigen Familie T§czyn zu verschaffen, vermalte Laski die
eine derselben, Katharina, an Johann Teczynski. 3 Die Namen
der beiden anderen Schwestern werden nicht genannt. Sie
waren 1523 bereits vermalt. ' 1
Unser Erzbischof hatte mehrere Schwestern. Zawisz von
Malyn bezeichnete er als Schwager. 5 Die bei Laski’s Tode
noch lebende Schwester Anna Malinska war wohl dessen Frau. 6
Ein anderer Schwager, Namens Raphael, — leider ohne Beinamen
— war 1502 bereits gestorben; zwei Söhne desselben studirten
damals auf Laski’s Kosten in Krakau. 7
Weniger klar sind andere verwandtschaftliche Beziehungen.
Am Feste der Erscheinung 1511 eröffn ete der König
einen Generalconvent zu Piotrkow. ,Dahin kam Anna Radziwillowa,
die Herzogin von Mazowien, Witwe Herzogs Semouit,
mit ihren Söhnen Stanislaus und Janussius, und kaufte mit
Einwilligung des Königs und des Senates das Land Wizna 8
an Mazowiens Grenze um 12.000 fl. von den Erben Jakob
Glinka’s. Das Geld wurde in die Hände Johann Laski’s, des
Erzbischofs von Gnesen deponirt, der Oheim und Vormund
der Erben dieses Glinka war'. 9 Wir besitzen noch die
1 Acta Tomic. VI, 90 nr. LXIX.
2 Testam. 26 b. 17 a. 20 a.
3 Testam. 37 b. 38 a. Vgl. 33 b. 34 b.
4 Testam. 38 a. Ist vielleicht eine davon die 20 b erwähnte an Gregor Safnowsky
vermalte ,neptis‘?
5 In welchem Sinne er ,gener‘ zu gebrauchen scheint. S. c]as Register
s. v. Malyn.
6 Testam. 45 b. 48 a. Vermuthlich identisch mit ,Anna soror (33 b).
7 Testam. 9 b.
8 ,Prouinciam Visnensem, quae supra Nareuiam amnem iacet.‘ Wapowius
1. c. 100.
9 Acta Tomic. I. 133. Comment. Vgl. II, 139; IV, 161.