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Scherer. Deutsche Studien. II.
erster, setzt die bestimmte Unterscheidung zwischen reinen und
unreinen Reimen voraus, das heisst, wenn ich nicht irre, die
Propaganda Veldekes für den reinen Reim, die wir in das Jahr
1184 setzen.
Jene Dietmarische Melodie hatte ohne Zweifel besonderen
Ruhm erlangt. Darum eröffnete auch Heinrich von Rucke sein
erstes Liederbuch damit. Der Abschluss dieses Liederbuches
wird daher auch um 1184 fallen. Wozu wieder vortrefflich
stimmt, dass Rucke nachher den durch Veldeke gesicherten
reinen Reim gebraucht, und dass das entschieden dem Veldeke
nachgeahmte Gedicht 100, 34 nicht im ersten Liederbuche steht.
So weit wollte ich für jetzt diese Betrachtungen führen.