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Scherer.
üf ir tröst ich wilent sanc.
si hat mich missetrcestet, des ist lanc.
Und dies noch einmal bestimmter 66, 32: es stünde ihr besser,
dass sie mich tröstete, mich erhörte, als dass sie mich zu
Tode quält
wan si mich icilent e erlöste
uz maneger angestlicher not.
Gruppe (VII) 67, 3—32. Heinrich verspricht: er wolle
eher sieben Jahre in Ungemach leben, als gegen den Willen
der Geliebten ein einziges Wort sprechen. Trotzdem bleibt sie
ihm ungnädig. Doch nein! In einem neuen Liede, worin er die
Dame selbst sprechen lässt, zeichnet sie ihm und sich bestimmt
die Linie ihres Verhaltens vor. Sie gibt zu, dass niemand ihn
so gerne sieht. Aber sie will ihren Up behalten.
ich hdn vil wol genomen war
daz dicke werdent schceniu ivip
von solchem leide missevar.
In der letzten Strophe wendet sich der Dichter offenbar
an das Publicum: ,Diejenigen, die meinen Gesang hören wollen,
die sollen mir dafür Dank wissen' u. s. w.
Wir sehen ein glückliches Liebesverhältniss sich begründen
in (II), auch (III) zeigt gutes Einvernehmen der Liebenden,
als ein begünstigter Liebhaber zieht der Dichter in die Ferne (V),
voll Hoffnung kehrt er zurück. Allein er findet nicht wieder,
was er verlassen. Die Dame, die früher die huote betrogen hat,
scheint jetzt strenger bewacht oder sie liebt ihn weniger. Er
wird sehr dringend und beruft sich auf seine früheren Rechte (VI).
Er mag sich mündlich noch deutlicher ausgedrückt haben. Das
nimmt sie sehr übel, ein völliger Abbruch scheint zu erfolgen:
dadurch, dass er seine Schuld eingestellt und die Vorwürfe,
die sie ihm macht, in Verse bringt, sucht er sich den Weg zur
Versöhnung zu bahnen (I). Aber es wird ihm nicht leicht, sie
will seine Busse nicht annehmen (IV). Endlich erfolgt die Versöhnung
(VII).
Zählt man die Reimzeilen jeder einzelnen Gruppe, so ergeben
sich für (I) 60, für (II) 70, für (III) 60, für (IV) 55,