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Sclierer.
bildung auf eine solche Annahme führte und die Binnenreime
zur Bestätigung- dienten) die Stelle der Cäsur um eine Silbe
verschoben werden kann, so dass die Waise zwischen drei
Hebungen klingend und vier Hebungen stumpf schwankt.
Dieses Letztere ist mehrfach das Natürlichere, und es ergäbe
sich etwa das Gesetz: entweder Z. 1. 2 mit vier Hebungen
stumpf und dann Z. 5 mit drei Hebungen klingend (so 38, 32 ff.
39, 4 ff.), oder umgekehrt Z. 1. 2 mit drei Hebungen klingend
und dann Z. 5 mit vier Hebungen stumpf (so 39, 11 ff.)
Der erste Ton des zweiten Liederbuches, nur aus
einem Gedichte bestehend (36, 34 ff.), ist die Liebeserklärung
des Dichters und die Bitte um gendde: in directer Anrede an
die Dame, wie in Meinlohs erstem Gedichte. Das muss im
Sommer sein und die Dame muss den Dienst angenommen
haben, denn im Sommer hat ihr der Dichter gedient nach 38, 2.
Der nächste Ton gehört in den darauffolgenden Winter,
mit der Ankündigung der veränderten Jahreszeit beginnt die
erste Strophe 37, 30. Der Dichter ist ihr noch treu und will
es bleiben. Auch die Frau ist froh, dass sie sein Dienstversprechen
(Sicherheit 38, 10, wie des Besiegten) angenommen
hat und will ihm ihrerseits ihre Treue bewahren 38, 5 ff. Aber
der Dichter will mehr. Sein langes Warten thut ihm weh, er
fleht durch einen Boten um die Erfüllung seiner kühneren
Wünsche 38, 14 ff. Und im Selbstgespräch hofft er, Gott werde
sie ihm günstig stimmen, alle Freude an Frauen ist ihm verdorben,
wenn die eine nicht bei Zeiten Gnade übt, die sich
an ihm versündigt, obgleich er ihr viel gedient.
Der Anfang des letzten Gedichtes Der cd die werlt geschaffen
hat, der gebe der lieben noch die sinne — hat dem
anonymen Dichter in des Regensburgers erstem Tone (oben
§. 4) vorgeschwebt.
Im dritten Tone 38, 32 ff. hat Dietmar entschiedene
Fortschritte gemacht, von denen man nicht recht sieht, worin
sie bestehen. Er ist ihr unterthan geworden, wie das Schiff
dem Steuermann, wenn die Woge sich gelegt hat 38, 32 ff-Die
Dame erklärt, dass sie ihn ohne Mass liebe und sich an
die ganze Welt nicht kehren wolle; sie scheint entschlossen,
ihm ihre volle Gunst zu gewähren 39, 4 ff. Aber neue
Zögerung, neue Unzufriedenheit des Dichters 39, 11 ff,