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ersten Zeile sprechen könnte, gestanden habe, ist nicht mehr
zu entscheiden. Die vorhergehenden Buchstabenreste zeigen die
Unmöglichkeit der bisherigen Vermuthungen: anfractibus
superatis, amnibus superatis etc., und fügen sich, so viel
ich sehe, nur den Worten: anconibus sublatis, (vom C sind
nur die beiden am tiefsten eingehauenen Spitzen der Buclistabenfurelie
sichtbar) d. h. auf oder mit erhobenen Kragbalken
— eine technische Specialität, die man freilich eher im
Vitruv, als in einer officiellen Inschrift verrauthen würde, die
aber einen passenden Sinn giebt. Die ungewöhnliche Construction
des Weges, der halb in den Fels gehauen war
(montibus excisis), halb auf einem über dem Wasser schwebendem
Holzgerüst hinlief, wäre damit deutlich bezeichnet, und
dass die fraglichen AVorte eine Bezeichnung dieser Singularität
enthielten, scheint an sich natürlich.“
Addenda:
v. 7: DD.WA E T R V FD
Die letzte Zeile ist etwas kleiner und enger geschrieben, die
Buchstaben M—T sind schon im Alterthum ausgemeisselt. Der
Raum genügt für Marner oder vielleicht für Mamert (vgl. n. 752).
Die Zerstörung des Namens desPetroniusMamertinus ist ohne
Zweifel nach seiner Ermordung durch seinen Schwager, den
Kaiser Commodus (vita c. 7) erfolgt, während er auf anderen
Monumenten (vgl. C. J. E. 3, 752. 5567) erhalten ist.
n. 6224 in latere:
v. 3-6: Il-ET- C RiSPINO
COSI (
/ /R'ANNIVM’IT AUC V A
' / IEG-AVG-PR- PR >
v. 4—6 sind die Buchstaben etwas kleiner; v. 4 hat keineswegs,
wie Desjardins angiebt, COS II gestanden, sondern es
sind das Sprünge im Stein, von denen der erste die Form
eines S hat, daher ist entweder COSS oder COS zu lesen.