Epigrapliische Nachlese zum Corpus IuBCriptiouum Latiuarum vol. XII. 411
2 Exemplare, gef. 1867 in Maros-Porto, jetzt im Bruckentharschen
Museum:
L E G X I I ! G E
I V D E IOTA R VL _sic ,
= Ju(lius) Deiotaru(s) vgl. n. 1629, 5: Ae(lius) Deiotaru(s).
2 Exemplare, gef. in Maros-Porto, jetzt im Bruckenthalschen
Museum:
L E G X III GE
K L A E L I O P
= Fl(avius) | lijeliod(orus) ? vgl. n. 1629, 20.
Leg. V Macedonica.
Ziegel, unbekannten Fundortes, in Bukarest im Museum:
jg II O 0 M V J
Es ist fraglich, ob dieser Ziegel aus Dacien oder Müsien stammt;
jedoch ist zu bemerken, dass mehrere Ziegel, im Besitze des
Ilrn. Bolliac in Bukarest,-signirt:
L • V • M oder M • V -J
sicher in Turn-Severin und Celei gefunden sind; dass ferner
ein Ziegel in demselben Besitz vollständig übereinstimmend
mit C. J. L. 3, n. 6241, signirt:
L Y M O E S
ebenfalls in Celei gefunden ist, wie auch wahrscheinlich der
schon publicirte, in der Sammlung des Major Papazoglu, aus
dieser Gegend, wahrscheinlich aus Keeka, stammen wird. Darnach
wird man schwerlich Mommsen beipflichten können, wenn
er (zu n. 6241) annimmt, dass dieser Stempel erst dei; Zeit
nach Aufgabe von Dacien, also frühestens dem Ende des dritten
Jahrhunderts angehöre, als die Legio V Macedonica zum Theil