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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 77. Band, (Jahrgang 1874)

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Hirschfeld.

Vgl.  Dnmont,  comptes-rendus  de  l’Academie  des  inscriptions  et
belles-lettres  1868  p.  417:  ,parmi  les  dieux  nationaux,  il  faut
citer  en  premiere  ligne  le  heros  tlirace.  J’en  ai  yu  plus  de
30  representations,  saus  que  ees  petits  ex-voto  m’aient  revele
le  liom  ou  les  iioms  du  personnage  que  la  piete  populaire  figurait
  sous  les  traits  le  plus  constants.  Les  inscriptions  portent
invariablement  KYPIQI  I1PQT,  puis  le  nom  de  celui  qui  a  dedie
l’offrande.  Ce  sont  de  petits  marbres  de  3  decimetres  au  plus
sur  2.  On  voit  nn  chasseur  courant  a  droite;  sa  chlamyde  vole
au  vent;  d’une  main  il  tient  les  renes  du  cheval,  de  l’autre
une  pique.  Ses  cliiens  1’accompagnentJ 1  Dass  liier  derselbe
thraldsche  Heros  zu  erkennen  ist,  macht  die  Inschrift,  wie  die
Spuren  der  Fiisse  unzweifelhaft;  auch  passt  der  Name  invictus
zu  der  kriegerischen  Jagdgottheit.  Es  ist  dies  wohl  die  erste
lateinische  Inschrift,  in  der  sich  eine  Erwähnung  dieser  Localgottheit ­
  findet.
54)  Bukarest  im  Museum,  Fundort  unbekannt,  aus  der
Sammlung  des  General  Mavros.  Mithrasrelief  aus  Kalkstein,
hoch  0,22;  breit  0,19.  Mittheilung  und  Copie  von  Benndorf:
AVR-VIGT  -  1EEXPEX  V
=  Aur(elius)  Vict(or)  v(ir)  e(gregius)  ex  p(rocuratore  ?)  ex
v(oto).  Eine  Identification  mit  dem  auf  der  Inschrift  des
Gallienus-Bogen  in  Rom  genannten  Aurelius  Victor  v(ir)  e(gregius)
  ist  bei  der  Häufigkeit  des  Namens  nicht  zulässig. 2
1  Vgl.  die  von  Egger  Ann.  d.  J.  1868  mitgetheilte  metrische  Inschrift:
tov  r.pb  7;6Xai$  v IIpa>a  tov  aXxijxov  sv  xpio'ooiai  etc.  mit  den  Bemerkungen
von  Benndorf  in  Göttinger  gel.  Anzeigen  1869  S.  2063  ff.  Die
Inschrift  stammt  sicher  aus  Thracien  und  ist  aus  dem  J.  149;  sollten
vielleicht  die  in  ihr  genannten  Capito  und  Januarius  mit  den  gleichnamigen ­
  Conductores  p(ortorii)  p(ublici?)  Illyrici  et  ripae  Thraciae  (C.  J.
L.  3,  751.  753.  6124)  zu  identificiren  sein?
2  Die  übrigen  Inschriften  in  Bukarest  sind  von  Desjardins  in  den  Annali
d.  J.  1868  publicirt  worden;  einige  unbedeutende,  von  mir  im  dortigen
Museum  copirte  Fragmente  libergehe  ich  hier,  da  sie  voraussichtlich  bald
in  dem  von  Herrn  Odobesco  in  Bukarest  vorbereiteten  illustrirten  Katalog
des  dortigen  Museums  eine  Stelle  finden  werden.  Die  griechischen  Inschriften, ­
  die  sich  unter  plastischen  Darstellungen  befinden,  werden  von
Benndorf  publicirt  werden.
            
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