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Hirschfeld.
Vgl. Dnmont, comptes-rendus de l’Academie des inscriptions et
belles-lettres 1868 p. 417: ,parmi les dieux nationaux, il faut
citer en premiere ligne le heros tlirace. J’en ai yu plus de
30 representations, saus que ees petits ex-voto m’aient revele
le liom ou les iioms du personnage que la piete populaire figurait
sous les traits le plus constants. Les inscriptions portent
invariablement KYPIQI I1PQT, puis le nom de celui qui a dedie
l’offrande. Ce sont de petits marbres de 3 decimetres au plus
sur 2. On voit nn chasseur courant a droite; sa chlamyde vole
au vent; d’une main il tient les renes du cheval, de l’autre
une pique. Ses cliiens 1’accompagnentJ 1 Dass liier derselbe
thraldsche Heros zu erkennen ist, macht die Inschrift, wie die
Spuren der Fiisse unzweifelhaft; auch passt der Name invictus
zu der kriegerischen Jagdgottheit. Es ist dies wohl die erste
lateinische Inschrift, in der sich eine Erwähnung dieser Localgottheit
findet.
54) Bukarest im Museum, Fundort unbekannt, aus der
Sammlung des General Mavros. Mithrasrelief aus Kalkstein,
hoch 0,22; breit 0,19. Mittheilung und Copie von Benndorf:
AVR-VIGT - 1EEXPEX V
= Aur(elius) Vict(or) v(ir) e(gregius) ex p(rocuratore ?) ex
v(oto). Eine Identification mit dem auf der Inschrift des
Gallienus-Bogen in Rom genannten Aurelius Victor v(ir) e(gregius)
ist bei der Häufigkeit des Namens nicht zulässig. 2
1 Vgl. die von Egger Ann. d. J. 1868 mitgetheilte metrische Inschrift:
tov r.pb 7;6Xai$ v IIpa>a tov aXxijxov sv xpio'ooiai etc. mit den Bemerkungen
von Benndorf in Göttinger gel. Anzeigen 1869 S. 2063 ff. Die
Inschrift stammt sicher aus Thracien und ist aus dem J. 149; sollten
vielleicht die in ihr genannten Capito und Januarius mit den gleichnamigen
Conductores p(ortorii) p(ublici?) Illyrici et ripae Thraciae (C. J.
L. 3, 751. 753. 6124) zu identificiren sein?
2 Die übrigen Inschriften in Bukarest sind von Desjardins in den Annali
d. J. 1868 publicirt worden; einige unbedeutende, von mir im dortigen
Museum copirte Fragmente libergehe ich hier, da sie voraussichtlich bald
in dem von Herrn Odobesco in Bukarest vorbereiteten illustrirten Katalog
des dortigen Museums eine Stelle finden werden. Die griechischen Inschriften,
die sich unter plastischen Darstellungen befinden, werden von
Benndorf publicirt werden.