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Hirschfel d.
Das erste D der letzten Zeile hat die Form eines eckigen 0,
ist jedoch sicher nur verhauen.
21) Ebendas., kleine Ara von Kalkstein :
I O M
wahrscheinlich wie die Grabsteine, auf denen nur D M steht,
auf Vorrath gearbeitet.
22) Kleine Ara von Kalkstein, gef. 1873 in Maros-Porto,
jetzt Karlsburg Vorstadt n. 136:
S I L V A N O
DOMS fCO
M- LV CIL- PH I
L O C E MO N
I I -V I R- COL
A V R- APVL
V- L P-Die
Inschrift ist wichtig wegen des Beinamens der colonia Apulensis:
Aurelia, denn es wird, dadurch die Vermuthung Mommsen’s
(C. J. L. 3 p. 183 vgl. Hermes 7. p. 323 A 2: ,fortasse M. Aurelium
et coloniam deduxisse Apulum et eodem tempore antiquos
Canabenses ad municipii Äurelii Apuli ins nomenque provexisse*
zur Gewissheit, da an Commodus zu denken, kein Grund
vorliegt. Ohne Zweifel ist diese Verleihung des Colonialrechtes
bei der neuen Eintheilung Daciens durch M. Aurel vollzogen
und die singuläre Erscheinung, dass eine Stadt zugleich municipium
und colonia war (vgl. C. J. L. 3 p. 183), wird ohne
Zweifel so zu erklären sein, dass die Colonie wesentlich aus
Veteranen bestand, das Municip dagegen eine mehr bürgerliche
Bevölkerung enthielt. Da ferner beide unter besonderen Beamten
standen, die Colonie unter II viri, das Municip unter IIII viri,
so scheint es mir sehr wahrscheinlich, dass sie auch örtlich
getrennt waren: die Colonie nahe dem Standlager der legio XIII
gemina in Maros-Porto, das Municip wahrscheinlich näher nach
Karlsburg zu gelegen, denn es geht aus den allerdings äusserst
mangelhaften Fundberichten doch mit Sicherheit hervor, dass