Epigrapliische Nachlese zum Corpus Inscriptionum Latinarum vol. III.
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17) Ebendas, grosse Säule von Kalkstein:
D V
ff MARI C
S E N T 1
VS ALE
X A N D
R I
V S L M
In der ersten Zeile ist D BSV ziemlich sicher; ob zwischen
d und b ein oder zwei Buchstaben, ob A oder V gestanden, ist
fraglich: am Schluss fehlt höchstens ein Buchstabe, z. 2 könnte
C vielleicht auch 0 oder Q, sein, die übrigen Buchstaben sind
sicher. Vermuthen könnte man: d[ea]b(us) Su[l(evis)] Maric(is)
(vgl. n. 1601: Sul(evis) Mont(anis) und Orelli 2099—2101).
Bei Herodot (4, 49) heisst der Maros: M«p'.c, später allerdings
Mctprao? (Strabo) odei' Marisia (Jordanes. Geogr. Ravenn.); bei
Tacit Ann. 2, 63: Danuvium ultra inter flumina Marum et
Cusum locantur, verstehen Lipsius, Schaffarik u. A. den Maros,
die meisten Erklärer wohl richtiger die March (Plin. n. li. 4, 81).
Ueber Sentius Alexandri vgl. Mommsen p. 923.
18) Bei Karlsburg hinter der Festung, auf freiem Felde
grosse Ara von Kalkstein, sehr verwittert:
E P O N E • R E G I lN nae
SA NC- C- ///nPilf'/A
I / / / / / //////////L EG
A V G • PR- PR • C O Sl
dag- ui / //// m/// \
? V
N V
A LE
I E NT
Der Name des Legaten scheint absichtlich im Alterthum ausgemeisselt
zu sein und ist aus den dürftigen Ueberresten nicht
mit Sicherheit zu restituiren.
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. LXXYII. Bd. II. Hft. Üü