Epigrapliische Nachlese zum Corpus Inscriptionum Latinarum vol. III.
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Koslärd (zwischen Tövis und Karlsburg).
Die Inschriften n. 14—15 befinden sich in der Mauer des
Herrn Zejk Karoly (früher Paul v. Födvary) gehörigen Hauses;
über den Fundort ist nichts bekannt. Wahrscheinlich stammen
sie aus Karlsburg.
12) Kleine Ara von Marmor, die Schrift dem 3. Jahrhundert
angehörig; die erste und vierte Zeile mit grösseren
Buchstaben:
ro' mdoliche
NO v PROSA LVTE
I M P E RATo R
AE L-VAL E N T I N V S *VET
SACERDO S
TEMPL" IMPEND IO SVO
REST ITVIT”
Die Worte VALENTINVSWET stehen auf Rasur.
13) Marmor, die Schrift ist gut und sicher dem 2. Jahrhundert
angehörig:
C-ANT - C-FIL-PAPIR-VALENTINO.-Ql
DEC- COL-APVL- C •
A N T • A G R I P P INS
• cDrw
NAPOC-EMVNIC-POTT
ILPGAlI 'AN T
MAR G E LL VS-AGR I P
PINVS-DEC COL-A
PVL- MA R r_Rj t
3 P INA-FE POTEI
Dass die Inschrift aus Apulum stamme, macht sowol
der Inhalt als auch die in Karlsburger Inschriften wiederkehrende
Ligatur 'S (vgl. 1011. 1063) sehr wahrscheinlich.