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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 77. Band, (Jahrgang 1874)

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Meye  r.

sauer,  pejek
Speer,  euen
Stern,  attarua
Sonne,  ori
süss,  mafen
Zunge,  kapreendi
Zalin,  nasi
Wasser,  waar
weiss,  piuper
Frau,  swari
Flügel,  wapreer
Weib,  bien
Holz,  ei
gelb,  nanjur

1,  saei,  osseer
2,  suru
3,  kior
4,  fiak
5,  rim
6,  onem
7,  fiele
8,  waar
9,  siö
10,  samfur
11,  samfur  sisser  osseer
12,  samfur  sisser  suru
20,  samfur  di  suru
30,  samfur  di  kior
100,  utin

IV.  Wörterverzeiclmiss  vom  Arfak-Gtebirge.
Das  folgende  Wörterverzeiclmiss  stammt  von  Ändei,  einer
Papiia-Niederlassung  im  Süden  der  Bai  von  Dore,  am  Fuss  des
Arfak-Gebirges.  Die  circa  150  Köpfe  starke  Bevölkerung  dieses
an  beiden  Seiten  des  gleichnamigen  Flusses, 2  etwa  eine  englische
Meile  von  seiner  Mündung  in  die  See,  liegenden  Dorfes  ist
erst  seit  Kurzem  hier  ansässig,  was  noch  in  dem  Provisorischen
ihrer  Häuser  und  in  anderen  Umständen,  die  ich  hier  nicht
näher  ausführen  will,  ausgesprochen  liegt.  Sie  verhaus’te  von
einer  Niederlassung,  welche  etwa  vier  Stunden  landeinwärts  im
Gebirge  lag,  hierher  an  die  nahe  See,  und  besteht  aus  einem
noch  ungemischten  Arfaki-Stamm.  Von  den  verschiedenen
kleinen  Stämmen  des  Arfak-G-ebirges  spricht  ein  jeder  seinen
besonderen  Dialekt,  und  diese  Dialekte  sind  so  verschieden
von  einander,  dass  sich  Bewohner  naheliegender  Dörfer  oft
einander  nicht  verstehen.  Die  Einwohner  z.  B.  des  Dorfes  Hattam
circa  3500  Fuss  hoch  auf  dem  Arfak-Gebirge  sprechen  einen
ganz  anderen  Dialekt  wie  diese  Bewohner  Andei’s.  Ich  folge  in

1  W.  schreibt  es  mit  einem  e.
2  Schon  Forrest  war  der  Fluss  von  Andei  bekannt,  wie  auf  seiner  Karte
der  Bucht  von  Dore  zu  ersehen.
            
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