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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 77. Band, (Jahrgang 1874)

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Meyer.

2.  kük,  Jemanden  mit  der  Faust  schlagen.
3.  oos,  Jemanden  schwach  mit  einem  Stock  schlagen.
4.  preer,  Jemanden  stärker  mit  einem  Stock  schlagen.
5.  raab,  riaab,  Jemanden  mit  einem  Holz  schlagen,  das
man  mit  beiden  Händen  festhält.
6.  püm,  die  Trommel  schlagen.
7.  kam,  auf  Eisen  schlagen,  schmieden.  (Was,  nebenbei
bemerkt,  bei  den  Maforesen  von  Malayen  eingeführt
worden  ist.)
Arm  ist  die  Sprache  begreiflicherweise  da,  wo  es  sich
um  abstractere  Vorstellungen  oder  um  allgemeinere  Begriffe
handelt.  So  heisst  z.  B.  denken  oder  nachdenken  swarepen
  und  lieben  swaar.  Nachdenken  bedeutet  demnach  nur:
eine  Sache  lieben.  Begriffe  wie  gut  und  böse,  welche  wir
in  so  verschiedenen  Abstufungen  zu  gebrauchen  gewohnt  sind,
scheinen  sie  nur  mit  ein  paar  Wörtern  für  alle  Nüancirungen
wiedergeben  zu  können.
R  und  L  werden  vielfach  mit  einander  verwechselt  oder
überhaupt  nicht  unterschieden.

II.  Grammatik  der  Mafoor’schen  Sprache.
Artik  el.
Ein  bestimmter  Artikel  ist  nicht  vorhanden,  als  unbestimmten ­
  braucht  inan  manchmal,  aber  selten  das  Zahlwort
ein,  osseer.
Substanti  vum.
Die  meisten  Hauptwörter  sind  Stammwörter,  abgeleitete
und  zusammengesetzte  giebt  es  wenig.
Ein  Geschlecht  wird  nur  in  der  organischen  Natur  unterschieden ­
  und  bezieht  sich  lediglich  auf  die  Sache  selbst  und
            
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