Die Theologie des Bach ja ihn Paknda.
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seiner wahren Wesensbezeichnung Gott noch einmal in Verbindung
mit den Erzvätern genannt wird, weil nur diese Bezeichnung
für das Verständniss des Volkes geeignet war, jene
aber als zu abstract ihm unfassbar geblieben wäre. Der Gott
der Väter, der Gott der Ueberlieferung war dem Volke
verständlich, daher diese Bezeichnung und ebenso die durch
Naturerscheinungen. Denn es gibt eben nur diese beiden Wege,
zur Gotteserkenntniss zu gelangen: 1. die Betrachtung seiner
in der Schöpfung hervortretenden Wirksamkeit, und 2. die
Ueberlieferung von den Vätern her.
Sonst gibt es zwar drei 1 Wege, ein Ding zu erkennen:
1. den der sinnlichen Wahrnehmung; 2. den des Nachdenkens
und logischen Schliessens, und 3. den der Ueberlieferung, bei
Gott sind wir aber, da wir ihn nicht sinnlich wahrnehmen
können, auf die beiden letzteren Wege allein angewiesen. Der
zweite Erkenntnissweg, der aus dem in der Natur Gegebenen
mit Hülfe logischer Schlüsse zu Aussagen über Gott sich erhebt,
muss nach der Fülle der Verschiedenheit in der Schöpfung
1 Auch Saadias zählt in der Einleitung (Ein. S. 7) drei Quellen von Aussagen
über die Dinge auf: I. Sinneswahrnehmung; II. Vernunfterkermtniss;
III. Logische Beweiskraft. Diese drei entsprechen genau einer von
den lauteren Brüdern gegebenen Eintheilung der Erkenntnissquellen:
,Der Mensch . . , welcher etwas findet, kann diess nur auf eine von drei
Weisen thun. Er findet etwas auf, entweder durch eine Sinneskraft . .
oder zweitens durch die Vernunftkraft, das ist durch Nachdenken, Anschauung,
Verständniss, Unterscheidung, richtige Vermuthung und klaren
Scharfsinn. — Endlich findet er auf durch zwingenden Beweis, d. i. der
Weg der Hinweisung. Der Mensch hat keinen anderen Weg die Vernunftobjecte
zu erfassen. — Auch bei dem Nichtvorhandenen gibt es die
entsprechenden drei Wege“ (Dieterici, Weltseelc S. 38). Während aber
Saadias als jüdischer Religionsphilosoph die Tradition als besondere und
vierte Erkenntnissquelle alifzählt, als rOÖSSH nunn, überschreitet Baehja
die Dreizahl nicht, indem er die gewöhnliche dritte übergeht, sie vielleicht
unter der zweiten befasst glaubt und an ihre Stelle die vierte des
Saadias als nJÖXJH nbspm flTSKn flunn setzt, eine Anordnung, die
ebenfalls bei den Arabern anzutreffen ist, so z. li. in Nasafi’s Akäid
(cd. Cureton; Anfang) und einem phil. Fragment hei Palmer (Catalog
von Trinity College: Oxford S. 47). Der Zusammenhang, in dem hier
Baehja die Aufzählung unserer Erkenntnissquellen mit unserer Gotteserkenntniss
vorträgt, findet sich, freilich in ganz loser Fassung, auch
in der erwähnten Stelle bei den lauteren Brüdern, die auch im Anschluss
au ihre Erkenntnistheorie über unser Wissen von Gott handeln.