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Kaufmann.
sind es aber vornehmlich, die zur Erweckung der Idee von
Gott geeignet sind. Sein Name erscheint darum neben ihnen
so häufig, ,weil er von der Seite her uns bezeichnet wird, von
der wir sein Wesen erkannt und begriffen haben. Häufig wird
er auch in Verbindung mit den Namen der Erzväter angeführt',
was ,wiederum darin seinen Grund hat, dass er uns dadurch
von der Seite her bezeichnet wird, von der wir ihn kennen,
d. h. der Tradition, oder auch darin, dass jene, die Erzväter
allein in ihrer Zeit seinem Dienste hingegeben waren, während
ihre Umgebung in Vielgötterei versunken war' (S. 77). Alle diese
Bezeichnungen sind nur Ersatzmittel dafür, dass uns Gottes
wahres Wesen unfassbar bleibt und nicht bezeichnet werden
kann. Um aber doch eine ungefähre Vorstellung- von ihm zu
erwecken, wird er in Verbindung mit den auserlesensten Geschöpfen
der beseelten und unbeseelten Natur genannt. Deutlich
bestätigt sich die Richtigkeit dieser Auffassung durch die Offenbarung
Gottes an Moses (Ex. 3, ]4—15), wo nach der Angabe
Dienste Gottes allein waren“ und Fiirstenthal (S7b): ,Auoh hat er sich
ihnen desswegen besonders zu erkennen gegeben, weil sie die Einzigen
waren, welche ihm dienten 4 . Wozu nun erstens die Begründung an dieser
Stelle, warum Gott den Vätern bekannt war? Welchen Sinn hätte ferner
diese Frage? Und was wird uns endlich darauf geantwortet? ,Weil sie
in ihrer Zeit im Dienste Gottes allein waren. 4 Also wieder: Er war ihnen
bekannt, weil er ihnen bekannt war. Alle diese Missverständnisse lösen
sich jedoch, wenn man hier in der richtigen Bedeutung als: kenntlich
gemacht, bezeichnet werden, auffasst, welche sich = dem ar.
z. B. aus Kusari IV, 2 (S. 301, 1) dafür nachweisen lässt. Dann sagt Bachja:
Gott wird darum durch Verbindung mit den Erzvätern bezeichnet, entweder
weil wir ihn traditionell von ihnen her kennen, oder weil sie allein Gottesdiener
in ihrer Zeit waren, also etwas Ausserordentliches, ,die erlesensten
der Geschöpfe 4 . Diesen letzteren Grund hat Jehuda Halewi angenommen.
Auch er bespricht die Frage, warum Gott in Verbindung mit manchen
Localitäten und Persönlichkeiten genannt werde. Er sagt: bK B'JÜW .vi
□'nbxn psnb a'Jii&mn B’baa an - a a’Tann a'aanm a'X’ajn (Kusari IV,
3• S. 307). Zu bemerken ist noch, dass in den Worten Bachjas “VuENI
BH'bK JHW, wenn nicht, das auf ungewöhnliche Weise —
aufgefasst werden soll, das Wort in geändert werden muss,
wie es bereits zweimal früher hiess, wozu dann stillschweigend und
selbstverständlich aus dem Zusammenhang ergänzt werden muss.
Zu dieser Auffassung der Stelle passen dann erst vorzüglich die alles
früher Gesagte zusammenfassenden Worte Bachjas am Schlüsse über die
beiden zur Erkenntniss Gottes allein hinführenden Wege.