Die Theologie des Baclija ihn Pakuda.
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hat alsu die Vielheit von Bezeichnungen zur Folge, vielmehr
ist es die Schwäche der menschlichen Sprache, die das
durchaus einheitliche Wesen Gottes mit den klar daraus hervorgelienden
Bestimmungen in einem einzigen Ausdruck zu
umfassen und anschaulich zu machen nicht im Stande war.
Hält man den Grundsatz von der Unvergleichbarkeit 1
Gottes unausgesetzt fest, so wird man auch die Bezeichnungen
göttlicher Eigenschaften richtig beurtheilen. Man wird dann
erkennen, dass den Attributen nur negative Bedeutung zuzuschreiben
ist, dass sie gewöhnlich nur das besagen wollen,
dass das Gegentheil des durch sie Ausgedrückten von Gott
fernzuhalten sei. So sagt denn auch Aristoteles: 2 Die negativen
Attribute Gottes sind wahrer als die positiven. Denn jedes
eben gar nichts aussagt (vrgl. Bruch a. a. O. S. 04; Bretschneider a. a.
O. S. 478). Es bedarf also selbst bei negativen Attributen des Nachweises,
dass die durch sie mitgesetzten Positionen keine Vielheit in Gott
erzeugen, wie denn auch Abraham ihn Daud die Vielheit der negativen
Attribute aus einem Schielen unseres Verstandes erklärt, dem die reine
Einheit in eine Vielheit auseinandergeht, wie der Schielende ein Ding
doppelt sieht (Em. Rain. S. 53, Weils Uebers. S. 07).
1 Auch Saadias führt als fünftes Wesensattribut: die Unvergleichlichkeit
Gottes an, das mehr ein Attribut der Attribute als Gottes selbst ist, indem
es diesen den Charakter der Negation leiht und sie über die Sphäre
des gewöhnlich durch sie bezeichneten Endlichen herausheben will.
2 Der arabische Text lautet:
^JQ wie Munk (Guide I, 239 Anm.) angibt,
der diese angeblich dem Aristoteles entlehnte Stelle für apokryph erklärt.
Möglich, dass sie in einer pseudoaristotelischen, von neuplatonischen
Ideen erfüllten Schrift, wie es z. B. die Theologie des Aristoteles ist,
diesem zugeschrieben erschien. Baclija scheint sie dem Mokammez entlehnt
zu haben, bei dem sie so lautet: DllnD '3 Fpmb’Sn aPBBB-|K “l»Kl
nnvan nvvnn ja mr xnan bs paxb itm na« p nusmaan (Orient ist7,
Lb. 63-J; mp rvo’bn S. 76). Abraham ibn Daud führt diese Stelle ohne
Nennung des Aristoteles zwar, aber als eine offenbar bekannte und
canonartige an in der Fassung: b)> D^flÖK “IfllP B'IKnn IN a’lÖKanty JH
Wlb’bwn an QjaX Tl’l TP bxn (Em. ram. S. 51). Ihn Falaquera im
mian mia S. 29 citirt die Stelle in wortgetreuer Uebersetzung des von
Munk (a. a. O.) nütgetheilten arabischen Textes aus Baclija, woraus
hervorgelit, dass die Anführung aus Aristoteles bei Baclija (S. 72) sich bis zu
den Worten I 1 ? DUTUM H3D1 erstreckt. Das Citat bei Falaquera stammt
vielleicht aus Künchis Version.