Die Theologie des Bach ja ihn Pakuda.
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weder Einheit noch Vielheit, als Bestimmungen des Wirklichen,
beigelegt werden. Ebenso liegt in dem Begriffe der
wahren Einheit die Ewigkeit, da Anfang, Endlichkeit oder
Veränderlichkeit die Einheit durch Vermehrfachung aufhöben.
Ebenso ist aber auch Einheit und Ewigkeit in
dem Begriffe des beständig Seienden enthalten. Es muss
keit bietet, da sie als ,analytische Bezeichnungen des göttlichen Wesens,
welche im Grunde identisch sind 4 (Bruch, die Lehre von den göttlichen
Eigenschaften S. 97), ihre Identität ohne Zwang erweisen lassen. Saadias
hat in der jüdischen Religionsphilosophie zuerst diese Aufgabe gelöst und
der Grundgedanke Bachjas in dieser Auseinandersetzung über die substantiellen
Attribute ist ihm entlehnt. Baehja sucht die scheinbare Vielheit
oder Dreiheit derselben dadurch zu beseitigen, dass er sie als Eines
nachweist, das mit Einem Namen zu nennen darum nicht genügt, weil
uns durch diesen nicht alle drei Seiten desselben auf einmal vorstellig
würden (S. 72). So sind auch bei Saadias (Em. II, c. 4; S. 44) die Attribute:
Lebend, Mächtig, Weise nur Auseinanderlegungen der einen Aussage:
Schöpfer, die unserer Erkenntniss in jedem Augenblick als Einheit
gegenwärtig sind: ’bs DIXnS Wlpb 13b3E7 Q1KSÖ D'rjJJ nE'bETI nbxi
nriK ntOEÖ mEtna- Auch Baehja sagt von ihnen: bstWI DillX bbl3E> 1H3.
Diese Attribute sind also nicht vielfach in Gott, sondern allein in unserer
Ausdrucksweise, daher sagt Saadias: riflX i"DD IJTJinb IDYnTO 1 ? 1 ? -piiD K 1 ?
nn'br pbnb us-nom dtj» 'an nbx nxspö nb» jiE’bs exes xb ’3
mbön E>bE>3- Genau dasselbe sagt Baclija: 'IT KTnn flHDE XEÖJH ’lElni
nnx nb»3 war j'iwia “laoan nrba na “onp naa pn maa aar tsa ws
l’by minE>- Bin Muster für Bachjas Identification der Attribute liefert
Saadias auch im Einzelnen, wenn er sagt: bl3’ xbl bl3' DX '3 HW Xb '3
(ib.) rrrr -px nwir amp in’» ’»a xbx jpinan ’wyn nn’ xbl ’n ax '3,
w r o also die Identität des Attributes Schöpfer mit allen Dreien und die
Art, wie es diese enthält, nachgewiesen ist. Während aber bei Saadias
die Attribute die Tlieile sind, in die wir die Inhaltsfülle des Begriffes
Schöpfer auseinanderlegen, ohne dass jeder Theil auf alle übrigen
schliessen Hesse, stehen die Attribute Bachjas in so unlöslicher Verbindung,
dass jedes die übrigen logisch aus sich hervorgehen lässt.
Saadias hat nur Eine Bestimmung von Gott, die er in ihre Begriffe
zerfällt, Baehja drei Bestimmungen, von denen aber jede die übrigen
voraussetzt. Baehja hat die Methode und die Grundzüge für diese Darlegung
dem Saadias entlehnt, die Sache selbst, aber bedeutend weiter
entwickelt und vertieft. Denn die Wesensattribute bei Saadias, wiewohl
sie mit dem Wesen als durchaus Eins sich erweisen, lassen ihre Identität
unter sich durchaus nicht so leicht erkennen, während ihre Identität bei
Baehja, weil es eben bei ihm eigentliche Wesensattribute und nicht zum
Theil Thätigkeitsattribute wie bei Saadias sind, streng logisch sich erweisen
liess.