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dieser Einheit nicht die Rede sein, da ihr strenger Regriff jede
Zusammensetzung und Mehrheit ausschliesst, die Aehnlichkeit
aber als ein Aecidens sie vermehrfachen würde. Wir können
mit Einem Worte von dieser Einheit keine Eigenschaft aussagen,
da diese neben seinem Wesen bestehend in dasselbe Mehrheit
brächte. Man darf aber nicht so weit gehen und sagen, man
könne demnach nicht einmal von dieser Einheit aussagen, dass
sie Eins sei, weil auch dicss eine Eigenschaft, ein Aecidens ihres
Wesens wäre, denn mit der Aussage ihres Einsseins haben wir
nur ihr Wesen umschrieben und Mehrheit oder Vielfachheit davon
ferngehalten, worauf unsere Aussage über sie sich beschränkt.
Wie in dem bekannten Beweise für das Dasein Gottes
(vgl. Maimonides a. a. O. II, 1) aus dem Vorhandensein der
mit möglicher Existenz ausgestatteten, vergänglichen Dinge auf
ein Wesen von nothwendiger Existenz geschlossen wird, so hat
Bachja aus der in der Welt vorhandenen Mehrheit die reale
Existenz einer substantiellen Einheit postulirt. Sie muss existiren,
weil es ohne sie eine Mehrheit gar nicht geben könnte.
Von Gott wissen wir bereits, dass er Einer ist, es gilt nur noch
den Nachweis, dass es diese Art der Einheit ist, die ihm
zukommt oder richtiger, dass beide, Gott und diese Einheit
zusammenfallen. Bachja führt diesen Nachweis auf zweierlei Art.
Wodurch entsteht ein Zusammengesetztes? Durch getrennte
Theile, durch Mehrheit. Wodurch besteht ein Zusammengesetztes?
Durch zusammenhängende Thoile, durch Einheit.
Trennung und Zusammenhang, Mehrheit und Einheit sind die
zwei Principien, durch die jede Zusammensetzung zu Stande
kommt. Die Welt erweist sich in allen ihren Theilen als Zusammensetzung,
ihre Principien müssen daher Einheit und
von der Eins der substantiellen Einheit zu sprechen nöKH “117X2 nnnSnif
mpa, die man nicht in übertriebener Auffassung von dem strengen Begriffe
der Einheit für ein Aecidens halten dürfe und darum getrost aussagen
könne. Ferner ist aber hier auch gar nicht der Ort, wo die Besprechung
der Lehre Ihn Sirias über die Einheit ihren Platz zu finden
hätte, da hier von Gott noch gar nicht die Rede und die substantielle Einheit
uns noch ein Ding neben ihm ist. Vielmehr wäre, wenn Bachja von
dieser Lehre wirklich Kunde gehabt hätte, in der Entwickelung der göttlichen
Eigenschaften davon zu reden gewesen, wie denn in der That auch
Maimonides und Lewi lien Gerson bei Gelegenheit derselben darüber gesprochen
haben.