Die Theologie des Baclija ibn Pakuda.
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den Sittenreg-eln und Lebensbräuchen der Asketen in seine
Darstellung eingewebt zu haben angibt. Wie der ganze Chaunsere
Augen 4 . Ueberhaupt ist es der Gesichtspunkt der 1. B., unter
dem auch Baclija die Natur betrachtet und überall die Allweisheit des
Schöpfers bewundert, wie jene ihre Auseinandersetzungen über die Elemente
(Naturanschauung S. 57) oder die Naturreiche (ib. S. 194) mit
dem Ausruf: ,So beschaue nun wohl die Weisheit des Schöpfers 4 unterbrechen
und an die Darstellung der Astronomie Bemerkungen über die
Plan- und Zweckmässigkeit alles Geschaffenen knüpfen. So zeigt auch
die Anthropologie Bachjas III, c. 9 manche entscheidende Aehnlichkeiten
mit der der 1. B., wenn sie auch in manchen Einzelheiten von..ihr abweicht.
Wenigstens die Grundzüge des Vergleiches des Körpers mit dem
Tempel sind ihnen entlehnt, wenn sich auch die Ausführung von der
ihrigen unterscheidet. Schon die Beschreibung des Körpers als des
Mikrokosmos ist in solcher Ausdehnung nur noch bei ihnen anzutreffen.
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(S. 179) findet seine Analogie bei den 1. B.: ,Demgemäss findet man für
Alles, was in der sinnlichen Welt vorhanden ist, wie . . für die Ordnung
der Elemente als Urmütter CTv£Hty2)/ . . . die verschiedenen Gestaltungen
jler Pflanzen, den wunderbaren Bau der Creaturen Cnnbini) . . . g leiclinisse
und Aehnlichkeiten in den Zuständen der Menschenseele, die den
Körper mit ihren Kräften durchdringt 4 (Antlir. S. 41). ,Die Fügung des
menschlichen Körpers ist aber der Fügung der Sphären ähnlich 4 (irO'Dm)
heisst es a. a. O. S. 47, vrgl. auch Haneberg a. a. O. 95—96. II, c. 5-,
S. 109 bestimmt Baclija die Functionen des Magens und der Leber
pian ppb -nsm bmb KaaiacKm und auch von den 1. B. wird a. a. O.
S. 13 ,das Festhalten, Kochen und Reifen 4 der Speisen dem Magen, das
zweite Kochen, Reinigen und Reifen des Speisesafts aber der Leber
(ib. S. 14) zugewiesen. Baclija (S. 110) weist darauf hin, wie die
schlechten Stoffe abgeführt und nicht zur Verbreitung im Körper zugelassen
werden. Auch bei den 1. B. (a. a. O. S. 14) wird dies bemerkt
und mit,der Arbeit von Strassenfegern 4 verglichen. Diese Einzelheiten lassen
sich noch vermehren. Die Aufforderung Bachjas VIII, c. 3, Nr. 23; S. 380,
durch Gewohnheit sich nicht von der Bewunderung der göttlichen Werke
abziehen zu lassen, ist deutlich der Ausführung der 1. B. (Naturanschauung
S. 202) entlehnt, die auch Moses ben Esra (Zion II, 136) ihnen
wörtlich entnommen hat (ib. 201, 202). Die Lehre Bachjas von der
Enthaltsamkeit, die nur auf das Unentbehrliche sich einschränkt, findet
sich bei den 1. B. (Naturansch. S. 19), wie auch eine andere Aeusserung
Bachjas in demselben Capitel (IX, c. 2; 405), die die Frommen ,die
Aerzte der Seelen 4 nennt, von jenen herstammt (a. a. O. S. 151). Auch
in der Verwerfung strenger Askese und der Empfehlung eines Gleichgewichts
und des am meisten religiösen Mittelweges (a. a. 0. S. 407) folgt
Baclija den 1. II. (a. a. O. 133—134). Vrgl. auch das am Schlüsse des
IX. Buches angeführte Testament mit der Aeusserung der 1. B. (Anthro-