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Wolf.
zum gesange bestimmt, d. h. doch wohl zum gesange vor
dem volke.
meine anzeige Ihrer Floresta wird nächstens vom Stapel
laufen, aber erwarten Sie ja nichts als eben ein leidlich motiviertes
aufrichtiges lob.
Nun muss ich Ihrer oft erprobten, ja fast gemisbrauchten
güte vertrauend, 3 bitten hinzufügen.
1) ein freund, der eine ausgabe des Plutarch vorhat, bittet
mich anzufragen, ob sich in Wien wohl jemand findet, der
griechische handschriften genau und für leidlichen preis vergleicht.
ich fürchte Ihre antwort wird verneinend sein; denn
D r Schubert ist wohl nicht mehr in Wien.
2) Können Sie jemand auftreiben, der mir, aber freilich
mit buchstäblicher genauigkeit, versteht sich für
geld, die beiliegenden blätter (soweit sie nicht durchstrichen
sind) aus Cicero’s büchern de natura deorumumd de divinatione
mit der wichtigen, alle an alter übertreffenden Wiener
liandschrift 189 (pliilologficus] 208), quält, aus dem x jh.
(Endlicher catal. pag. 26, N° LY) vergliche? es wäre mir
sehr lieb, ist etwa der hr Deikhart, der mir den Er ec
copierte, dazu geschickt?
3) zeigen Sie mir durch nicht nach meiner weise verzögerte
antwort, dass Sie mir nicht zürnen. Wäre ich nur
erst in Leipzig; in einigen Monaten, hoffe ich doch, soll es geschehen.
Wie freue ich mich darauf, Ihnen dort dienstlich
sein zu können, was ich hier bei bestem willen nicht kann, wo
ich immer nur nehme, nie gebe. Doch sollen Sie die excerpte
aus der wolfenbütteler mysterien-handschrift nun bald erhalten.
In herzlicher liebe und ergebenheit
Ihr
M Haupt.
Hoffmann ist in diesem schlechten winter sehr unwohl
gewesen; jetzt wieder frisch.
18.
Zittau, 2 Juni 1837.
Verehrtester freund,
erst vorgestern habe ich Ihren lieben brief vom 22 april
sammt den beilagen von Breslau erhalten und gestern kam Ihr