Beiträge zur Literatur der deutschen Mystiker.
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•das vnser frawe dö was vnd das sant Johannes was irre swester
son, wen sie were sust nicht zu der höchzeit komen. Aber
ander lerer sprechen . . .
72“—74 b .
33. FERIA. VI. Ecce! nomen domini venit de longinquo . . .
Isaias XXX. 27.
,Sich, der name vnsers lierren der kumpt von verren vnd
seyne kegenwortikeit di ist eyne freude/ Dise wort sint gesprachen
von eynem rechten vreien gemute, das dö heitetende (!)
ist eynes grossen gutes, das ist des ewegen Wortes. Nu sult
ir merken das vier dink sint, dy dö machen eyn frei gemvtte . ..
74>— 77“.
34. DOM. III. EPIPHANIAE. Cum autem descendisset Jesus
de monte . . . Math. VIII. 1.
,D6 Jhesus nyder gink von dem berge/ Nü sult ir merken,
das der berk meint das ewege loben, wene auf deine berge
entspryngen di süssen worzen, das meinet di üben heilegen
vnd auf dem berge ist auch di sunne, das meint das gütliche
antlitze. also spricht sant Johannes: Di stat di endarf keines
lichtes nicht ...
77“—7 8h
35. ?
Nü sullet ir mit ernste vnd mit Heisse merken drei vrögen
von der ewegen gebort. Di erste vröge ist, ap kein mensche
syc.h so ordenlichcn bereiten möge, das der vater seyn ewoges
wort yn ym geboren möge. Nu merket, ir sullet wissen, das
man twyngende not nicht in gote mak gesetzen, wenne so wir
alles das getuen . . .
78 a —80 a .
36. DOM. III. EPIPHANIAE. Non alta sapientes sed humilibus
. . . Paul, ad Rom. XII. 16.
Ir sult wissen, das di getrewe lere vnd di gesunde itzunt
wynynk ist, wenne di lerer sint sich das meiste teil. Nü sult
ir merken, das • di natürlichen meistör sprechen, das grösser
sichtum keine von vberflossikeit der speise vnd des trankes,