Beiträge zur Literatur der deutschen Mystiker.
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Ich gebe nun die Anfänge der sämmtlichen in der Hs.
2845 enthaltenen Stücke und füge gleich bei, welche sich in
Hs. 3057 befinden. Mit diesen Anfängen werden sich nicht
nur einzelne Stücke, sondei'n vielleicht ganze Hss. auffinden
lassen. Ich empfehle den Forschern besonders die deutschen
hss. Plenarien in den Augen zu behalten.
Anfänge der Predigten in Hs. 2845. 1
1. DOM. I. ADV. Et cum appropinquasset Jerosolymis . . .
Matth. XXI. 1.
Do Jhesus nekente ze Jerusalem vnd quam zu Betphai etc.
E wenn ich von den Worten rede, so nein ich das wort das
Sacharias spricht . . .
25'—26 J .
Ist oben S. 60 ff. vollständig abgedruckt.
2. DOM. I. ADV.
Man beget houte den ersten suntak in dem (27“) adefent,
wen ir sult wissen, dass alle wege vir suntage sint uor
dem cristes tage, vnd di bezeichen . . .
26 d —29*.
Ist oben S. 62 ff. vollständig abgedruckt.
3. FERIÄ. IV. Pafientes isdtur estote fratres usque ad adventum ...
Jac. V. 7.
Sente Jacobus der leret vns, das wir gedoldik sullen sein
zu diser lobelichen vnd seligen Zukunft vnsers herren Christi,
vnd meint das di zornygen . . .
29“—29 ä .
Ist oben S. 65 ff. vollständig abgedruckt.
1 Ich. habe in diesem Verzeichniss die kirchlichen Tage, auf welche die
einzelnen Predigten fallen, lateinisch angegeben, erstens weil sie geläufiger
sind und zweitens weil in der Hs. die rotken Ueberschriften theils
unrichtig sind, theils, und das ist meist der Fall, ganz fehlen. Nach
welchem Missale sich der Sammler gerichtet hat. möchte man gerne
wissen. So wie die Predigten in dieser Hs. vorliegen, lässt sich gar nichts
bestimmen, da offenbar zu den alten in der Vorlage enthaltenen Bezeichnungen
neue fremde gekommen sind, wie aus den verwirrten und widersprechenden
Angaben der Hs. einleuchtet.