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Haupt.
an den Schlüssen aller, sondern nur derjenigen, die in die Advents-
und Weihnachtszeit fallen, und zwar finden sich die
Stücke H. Barbara 4. Dec. Nicolaus 6. Dec. Lucia
13. Dec. Thomas apost. 21. Dec. Silvester 31. Dec.
endlich am Tage Pauli Er ein itae 10. Jänner r esp. 15. J änner
,Wi man cliz kint etzen sulle vnde sougen . . . wi man da'z kind wigen
sulle vnd singen.“ Diese Stücke kommen in der Hs. 2845 nicht
vor, da die Schreiber alle Heiligen grundsätzlich ausgeschlossen
haben. In eben dieser Handschrift handeln aber alle .Erklärungen
vom ersten Sonntage im Advent bis zum Sonntag ,also
man das alleluia leget 1 nur von der ewigen Geburt.
Ist dies ein Zufall? Gewiss nicht! H ermann und die Wiener
Hs. haben, wo nicht unmittelbar, so mittelbar, aus einer Vorlage
geschöpft, in welcher die Evangelien undEpisteln auf die Tage
der Heiligen sammtden Erklärungen nicht von den sonn- und werktäglichen
geschieden waren. Sie gehören alle zusammen, wenn
diese Erklärungen auch von verschiedenen Verfassern herrühren.
3.
Von verschiedenen Verfassern werden dieselben ohne Zweifel
herrühren, wie schon aus der Art und Weise, die Episteln und
Evangelien zu erklären, kann gezeigt werden, auch der verschiedene
Styl gibt dafür Zeugnisse. Auszuscheiden sind vor
anderen die Predigten über die neun Fragen mit ihren Antworten,
die bestimmt nur einem in der Mystik vertieften Manne
angehören. Die anderen gehen weit auseinander, besonders
diejenigen, die nach den Weihnachtstagen fallen. Aber derjenige,
der zuerst diese Predigten in ein Buch versammelte,
muss sie stark überarbeitet haben, wenn auch nicht alle in
gleichem Masse.
Zwei Eigenheiten des Hermannischen Legendenschreibers
finden sich nämlich auch in diesen Predigten der Wiener
Hs. Fr. Pfeiffer sagt von der einen S. XIX: ,anziehend
sind die da und dort eingestreuten Schilderungen von Sitten,
Gebräuchen und Gewohnheiten in Italien und Spanien, die,
wenn auch nicht so häufig angebracht als zu wünschen wäre,
doch nicht wenig dazu beitragen, der ganzen Darstellung Leben
und Farbe zu geben 1 .
Die zweite der Eigenheiten, die aber Fr. Pfeiffer, wer
weiss aus welchen Gründen, unterlassen hat hervorzuheben,