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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

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Haupt.

nen  Händen.  Die  vier  Schreiber  haben  sich  in  die  Arbeit
folgender  massen  getheilt:
1.  Von  l a  bis  einschliesslich  14 b  schrieb  der  erste.
2.  Von  14°  bis  einschliesslich  24 d  schrieb  der  zweite,  der
jedoch  seine  Arbeit  nicht  vollständig  durchgeführt  hat;  er  bricht
mit  der  Spalte  d  ab  und  für  den  Rest  des  Textes  blieb  25 ab  leer.
3.  Von  25°  bis  einschliesslich  96 d  erscheint  wieder  die
erste  Hand.
4.  Von  97 a  bis  einschliesslich  156 d  schreibt  •  wieder  der
zweite.
5.  Von  157 a  bis  einschliesslich  204 d  wird  eine  dritte  Hand
sichtbar.
6.  Von  205 a  bis  einschliesslich  258  schreibt  ein  vierter,
dessen  Schrift  aber  jener  des  ersten  Schreibers  sehr  nahe  kommt.
Die  Hs.  ist  aus  Papier  und  Pergament  gemischt,  wie  so
viele  Hss.  des  XIV.  Jahrhunderts,  jedoch  findet  sich  in  dieser
gemischten  Hs.  die  merkwürdige  Thatsache,  dass  nur  die
früheren  Lagen,  nämlich  I—VIII,'  gemischt  sind,  die  folgenden
aber  oder  IX—XXVI  nur  aus  Pergament  bestehen.
Die  Schreiber  haben  nach  Lagen  gearbeitet,  und  zwar
sind  die  Lagen:
I—VIII  (Bl.  1—96)  von  dem  ersten  und  zweiten,
IX—XIII  (Bl.  97—156)  von  dem  zweiten,
XIV—XVII  (Bl.  157—204)  von  dem  dritten,
XVIII—XXVI  (Bl.  205—258)  von  dem  vierten  geschrieben.
Die  Lagen  I—XVII  bestehen  aus  je  zwölf  Blättern  oder
sechs  Doppelblättern,  die  Lagen  XVIII—XXVI  aber  jede  aus
sechs  Blättern  oder  drei  Doppelblättern.
Wie  man  sieht,  haben  die  vier  Schreiber  nach  einer  Vorlage ­
  und  darum  auch  nach  Lagen  gearbeitet  mit  der  ganz
geringen  Ausnahme  von  14 c —24 d ,  wo  der  erste  Schreiber  nicht
nur  die  erste  Lage,  sondern  auch  von  der  zweiten  das  erste
Blatt  ganz  und  die  erste  Hälfte  des  zweiten  Blattes  schrieb,
und  mit  dem  ersten  Blatte  der  dritten  Lage  seine  Arbeit  wieder ­
  aufnahm  und  mit  dem  letzten  Blatte  der  achten  Lage  abschloss. ­
  Die  zwei  ersten  Schreiber  haben  zwei  Lücken  zu  verantworten, ­
  die  erste  schon  erwähnte  auf  25 ab  und  die  zweite
zwischen  156  und  157,  da  157 a  eine  neue  Messe  beginnt,  während ­
  doch  das  Hilde  der  Glösa  über  die  zwei  Söhne  aussteht.
            
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