William Roye’s Dialogue between a Christian Father and his stubhorn Son. 419
,Geuen at London in the yeare of our Lord. M. D. and L.
The xx. daye of Januarye' (das ist 20. Jänner 1551, da bekanntlich
damals das neue Jahr erst mit dem März begann).
Interessant sind folgende Stellen der Widmung: ... I thought
it conueniente that I (chaunseinge vpon this litle boke, and
entendinge to set it forth to be reade of all men, . . .) should
dedicate the same to your grace . . .
. . . The author of the boke I know not. Only this I
finde (vielleicht aus Roy’s Widmungsschrift, die er dann
unterdrückt hätte) that it was fyrste written in the ducke tong,
and then translated into latine. But whoso he were that first
wrote it, or that translated it into latine: certain I am that it
is ryght Godly, . . .
I would wyshe therfore, that al men, women, and
chyldren woult read it. Not as they haue bene here tofore
accustomed to read the famed storyes of Robinhode Clem of
the cloughe, wyth suche lyke to passe the tyme wythal . . .
Das Exemplar des British Museum, welches Arber in
seinem Briefe an mich beschrieben hat, wurde im Jahre 1849
von dieser Bibliothek angekauft und ist in dem Cataloge
des Brit. Mus. unter dem Schlagworte ,Jesus Christ 1 eingetragen.
Durch die Entdeckung dieses Druckes von Lynne ist es
nun fast unzweifelhaft, dass ein Exemplar des Dialoge von
Roy nach England gekommen ist und der Vernichtung entging;
man möchte zu der Annahme geneigt sein, dass bei
demselben die Widmungsschrift Roy’s gefehlt habe, wenn
nicht die oben angeführte Stelle, in welcher Lynne sich über
die Herkunft des Buches äu^sert, auf seine Bekanntschaft
mit Roy’s Widmung hinzuweisen schiene. Ein religiöser oder
politischer Grund zur Unterdrückung dieser Widmung und
zur Verschweigung des Namens Roy’s konnte unter der protestantischen
Regierung Eduard VI. nicht wohl vorhanden sein.
Jedenfalls geht aber aus dem Umstande, dass Lynne nach
nur wenig 'mehr als 20 Jahren seit dem Erscheinen von Roye’s
Dialoge es wagen konnte, denselben ohne Nennung des englischen
Uebersetzers entweder ganz oder theilweise wieder abzudrucken,
hervor, dass Roy’s Uebersetzung zu jener Zeit in
England selbst unter den eifrigen Protestanten schon ganz