William Roye's Dialogue between a Christian Father and his stubborn Son. 4:13
-Tonstall im October 1526 bei St. Pauls Cross in London.
Dann folgt die von uns schon oben (S. 395 f.) angeführte Stelle,
in der sich Roy gegen die fälschliche Anschuldigung, dass
sein Vater kein Schweinefleisch essen wollte, vertheidigt. Es
betrübe aber sein Herz sehr, fährt er fort, zu sehen, dass der
Preis des kostbaren Blutes Christi so verächtlich von unreinen
Schweinen unter die Fiisse getreten, und seine heilsame Lehre
durch das Heulen und Bellen solcher grausamer und schändlicher
Hunde verboten werde. Ihre grausame Tyrannei habe
sein Herz entzündet und seinem Geiste Muth eingeflösst, sich
an die Uebersetzung der heiligen Schrift zu machen. So habe
er einige Bücher des Alten Testamentes schon zum Theile
übersetzt, die mit Gottes Hilfe binnen Kurzem an das Licht
gebracht werden sollen. Dann folgt die Stelle, in der Roy berichtet,
wie ihm, da er darüber nachgesonnen habe, eine kleine
Abhandlung für den gemeinen Mann zu schreiben, die ihn
fähiger machen sollte, die tiefen Geheimnisse und grossen Urtheile
Gottes, die in dem Alten Testamente und in den Propheten
enthalten sind, zu verstehen, dieses kleine Werk in die
Hände gefallen sei. (S. nun die oben S. 410 f. mitgetheilten
Worte Roy’s.) Dieses Buch erkläre, was der Glaube an Gott
und die Liebe gegen die Nächsten sei, und das so deutlich
ohne alle papistische Sophistik und Täuschung, dass selbst
Kinder von sieben Jahren Dinge einsehen, die noch vor einiger
Zeit bejahrte Männer nicht zu begreifen im Stande waren, als
da sind die Macht, Güte und Gnade Gottes, und den Gang
seiner Werke u. s. w. So habe er sich denn entschlossen,
zuerst den Männern von Calais und dann allen seinen andern
Landsleuten diesen kostbaren Schatz darzureichen, und erbitte
und ermahne Alle (,I also require and exhorte the commen
people'), dass sie dieses Buch nicht lesen mögen, wie sie
dies mit ,vayne storys or fables 1 zu thun gewohnt sind. Die
Früchte würden grösser sein, als der Beginn zu versprechen
scheine, denn das Wort Gottes dringe, wenn es aufmerksam
und reiflich überdacht werde, durch seine Inspiration in das
Herz ein. Es würde, daher ohne Zweifel den Lesern grosse
Frucht und grossen Nutzen bringen, wenn sie an gewissen
dazu festgesetzten Stunden mit ihrer Familie und namentlich
mit ihren Kindern den Inhalt dieses Buches besprechen und