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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

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Wolf.

noyous  and  contrary,  sayinge,  Ms  father  wolde  eate  noo  porke,
what  frute  can  soclie  a  tre  brynge  forthe.  But  knowynge  that
tlio  innocency,  bothe  of  my  father  and  also  of  me,  is  not  vnknowne
  (in  that  behaulfe)  vnto  all  tlie  nobles  of  tlie  realnie,
I  ly  teil  regarde  theyr  lieddy  vndiscrecion*  etc.  (A  little  treatous
  or  dialoge  etc.  fol.  2\)  So  viel  wir  wissen,  ist  bis  jetzt
dieser  Vorwurf  der  jüdischen  Abstammung  gegen  Roy  noch  in
keiner  gleichzeitigen  polemischen  Schrift  aufgefunden  worden;
seine  Abwehr  galt  vielleicht  nur  mündlich  herum  getragenen
Klatschereien.  Roy  widmete  sein  Büchlein  ,T.o  the  Right
noble  Estates  and  to  all  wother  of  the  toune  of  Cales'  und
gewiss  ist,  dass  sein  Name,  wenn  er  sich  auch  selbst  Roye
schreibt,  einen  mehr  französischen  als  englischen  Anstrich  hat.
In  dem  Calmdar  of  State  Papers.  Letters,  forcign  and  domestic
of  the  Reign  of  Henry  VIII.  Arranged  by  J.  S.  Brewer.
Vol.  I.  (London,  1862.  4°)  findet  sich  unter  der  Nummer  5712
vom  22.  December  1514  eine  ,Copy  of  the  pleadings  in  a  Court
of  pie-powder  held  at  Calais  22.  Decembre  6.  Henry  VIII.;
before  Humphrey  Baunaster  .  .  .  aldermen,  in  an  action  brought
by  Thos.  Thucker,  of  the  staple  at  Calais,  against  Peter  Roy,
Peter  Le  Negro  and  Barth.  Costopolegrino  for  cheating  at
cards  and  dice.'  The  defendants  deny  the  charge,  and  state
that  tliey  have  played  witli  many  noblemon  in  England/  Unmöglich ­
  wäre  es  nicht,  dass  Roy’s  Familie  aus  Calais  stammte.
Unerwähnt  darf  auch  nicht  bleiben,  dass  in  demselben  Bande
des  Cal.  of  St.  Pap.  unter  Nummer  3014  vom  26.  Februar
1512'ein  William  Roy,  native  of  Brabant,  vorkommt,  dessen
Denization  unter  diesem  Datum  angeführt  wird.
William  Roy’s  Geburtsjahr  und  Geburtsort  sind  nicht
bekannt;  er  studirte  in  Cambridge  und  war  Mönch  in  dem
Franciscanerkloster  von  Greenwich,  das  sich  der  besonderen
Gunst  der  Königin  Katharina,  der  ersten  Gemahlin  Heinrich’s
  VIII.,  erfreute. 1
Der  reiche  Londoner  Kaufmann,  Humphrey  Monmouth,
der  ein  heimlicher  Protestant  war,  versah  Roy  mit  Geld,  um
1  Dass  die  Erwähnung  •  Roy’s  mit  dem  Beisatze  Apostata  und  Tyndale’s  in
der  Bulle  Leo’s  X.  vom  17.  Juni  1520,  in  der  die  Excommunication  über
Luther  und  seine  Anhänger  ausgesprochen  wird,  die  Dabney  in  seinem
Memoir  über  Tyndale  (The  New  Test,  of  J.  C.  By  Will.  Tyndale.  An-
            
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