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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

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Hartei.

u.  s.  w.,  als  ob  dadurch  das  r (  nach  beiden  Seiten  hin  gleich
stark  abgetrennt  und  hervorgehoben  und  so  die  Halbirung  des
Verses  minder  fühlbar  gemacht  werden  sollte.  Mit  v)  in  andern
Thesen  verbindet  sich  ein  zweiter  Hiatus  in  demselben  Fusse
nicht  bis  auf  eine  Ausnahme:  B  231  äydyo)  f;  oT/Skoq  ’Ayjxi&'i  (4).
Ausser  r t  behaupten  folgende  Wörter  ihre  ursprüngliche  Quantität ­
  in  der  dritten  Thesis:  oO  X  286,  ic  438,  ou  in  ou  uteoc  Q  122,
tou  in  tou  ehsv.a.  y  140,  su  S  162,  11  191,  Q  269  und  v.yJ.  N  316,
t  174,  deren  stärkere  Betonung  nicht  zweifelhaft  ist  und  bereits
(S.  356)  erkannt  wurde,  freilich  von  v.cd  abgesehen,  das  aber
doch  in  dem  übrigens  unechten  Verse:  N  316  y.a't  st  jj,äXa  y.ap-Tspö?
  scmv  einö  bessere  Bedeutung  hat.  Was  die  Thesis  des
zweiten  Fusses  betrifft,  so  sind  es  höchstens  3  Fälle,  wo
Wörtchen  mit  besserem  Ictus  begegnen:  p.i)  <I>  536,  w  A  484,
X  273.  In  8  Fällen  finden  wir  Genitive.  Ja  wir  finden  selbst
die  schwächsten  Diphthonge:  et  giuts  0  16,  IvSov  d 1  362,  p.o>.
üiiv  A  505,  ot  160,  toi  X  252  und  aXXai  euSov  u  109,  doch
immer  als  vereinzelte  Erscheinungen  und,  wie  ich  meine,  zum
Theil  als  Uebertragungen  aus  anderen  Stellen  des  Verses,  wie
wir  Aehnliches  bereits  (Hom.  Stud.  I 2  88)  zu  beobachten  Gelegenheit ­
  hatten.  Die  Freiheit,  welche  der  Dichter  in  massvoller
Weise  für  den  zweiten  Fuss  in  Anspruch  nimmt,  ist  gänzlich
ausgeschlossen  von  dem  fünften  Fuss.  Die  rasch  dahinfliessende
Hexameterhälfte  nach  der  Hauptcäsur  verträgt  ein  Innehalten,
sowie  manches  Andere  nicht,  was  in  der  ersten  Hälfte  anstandlos ­
  tolerirt  wird.
Hier  gilt'  es  nun  die  näheren  Bedingungen  zu  untersuchen,
unter  welchen  die  Verkürzung  langen  Auslautes  in  der  Senkung
vor  sich  geht,  unter  welchen  Verhältnissen  und  wie  wir  uns
jenes  vocalverkürzende  Zusammen  sprechen  zu  denken  haben.
Wir  haben  früher  bereits  (S.  331)  die  Resultate  unserer  Untersuchung, ­
  welche  sich  auf  die  ersten  vier  Bücher  der  Ilias  und
Odyssee  bezog,  kurz  mitgetheilt  und  gesehen,  dass  die  Ausgänge ­
  ca  oi  si  ou  ungemein  häufig,  die  Ausgänge  y;  vj  w  <o  eu  höchst
sparsam  Kürzung  erfahren.  Die  Thesis  und  ob  die  Kürzung
die  erste  oder  zweite  Thesissilbe  betrifft,  erscheint  fast  gleichgiltig,
  wenn  man  erfährt,  dass  in  den  durchsuchten  Büchern  die
Kürzungen  sich  auf  die  einzelnen  Stellen  nach  folgender  Tabelle ­
  vertheilen:

s

m
            
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