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Härtel.
betrachteten, war die Durchführung des Satzes, dass der Nachdruck,
die Stärke der Intonation, welche ihnen zukommt, die
Verbindung- mit dem gleichartigen Versictus suche und in
dieser Stellung das volle Austönen der vocalischen Länge den
Nachdruck fördere, leicht zu erweisen. Die Einsilbigkeit lässt
keinen Zweifel über den Sitz der Intonation. Bei zwei- und
mehrsilbigen Wörtern aber, für welche unsere Behauptung nicht
minder wie für die einsilbigen gelten muss, wenn sie richtig
sein will, ist die Sache weit schwieriger; denn welche Silbe ist
dann Trägerin der grösseren Tonstärke? Dass es diejenige oftmals
nicht ist, welche wir damit, gemäss dem Charakter unserer
Sprache, auszuzeichnen pflegen, nämlich die Besitzerin des
höheren Tones, die accentuirte, geht schon aus der Beweglichkeit
dieses musikalischen Elementes hervor, welches bald auf
der Stammsilbe, bald vor, bald hinter derselben sich zeigt (Xüw,
sX-jov, sXuojjwjv) , indem wir für die stärkste Intonation einen
bestimmten Platz bei einem und demselben Worte annehmen
und nur vielleicht Nebenicten, die mit der veränderten Form
des Wortes sich leicht einstellen oder verschwinden, einen
freieren Spielraum zugestehen müssen. Nur an sich hat es alle
Wahrscheinlichkeit, dass die stärkeren Icten mit den längeren
Vocalen oder Silben, die schwächeren mit den kürzeren sich
verbanden. Diess angenommen erschiene es nicht als ein Zufall,
dass jene vollgewicbtigen Diphthonge tj yj w w um so viel
häufiger als die leichteren ot at ei unter die Hebung des
Verses vor vocalischen Anlaut treten, indem auch hier die
ihnen zukommende grösste oder mittlere Tonstärke die Vereinigung
mit dem Versictus an strebt. Die griechische Sprache
hätte in der Setzung der Icten eine Aehnlichkeit mit der französischen
und das eigenthümliche Betonungsgesetz derselben,
nach welchem der höhere Ton nie über die vorletzte Silbe zurücktreten
darf, wenn die letzte lang ist, würde sich durch
den Einfluss dieser an der Länge haftenden kräftigeren Intonation
am einfachsten erklären lassen.
Indessen wie es auch mit dem Sitze der stärkeren Töne im
mehrsilbigen Worte bestellt gewesen sein mag, und wie Wenige
das vielleicht werden zugeben wollen, dass der Grieche beim
gewöhnlichen Sprechen längere und kürzere, höhere und tiefere,
stärker und schwächer intonirte Silben, also Quantität, Accent