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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

Homerische  Studien.

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Die  Stellung  der  Endung  su  in  dieser  Scala  findet  eine
einleuchtende  Erklärung  an  den  Wörtern,  welchen  sie  zumeist
angehört,  wie  den  Genitiven  der  Pronomina  und  dem  Adverbium
eu,  welche  eine  Interpunction  hinter  sich  nicht  vertragen.  Der
gleiche  Umstand  fallt  bei  der  Endung  ou  in’s  Gewicht.  Bezeichnend ­
  bleibt  die  übrige  Bangfolge  und  jeden  Zufall  schliesst
der  Umstand  aus,  dass  jene  Endungen,  welche  am  häufigsten
in  der  Hebung  des  Verses  als  Längen  sich  behaupten  und  dadurch ­
  ihre  Festigkeit  manifestiren  (yj  -q  to  <o),  am  seltensten
der  unterstützenden  Hilfe  der  Interpunction  bedürfen  und  so
at  fast  3  mal,  ot  ei  fast  2  mal  so  häufig  als  p  und  -q  davon
Gebrauch  machen.
Indem  wir  somit  der  Interpunction  einen  kleinen,  wenn
auch  neben  der  Kraft  der  Vershebung  nicht  wesentlichen  Einfluss ­
  einräumen,  müssen  wir  im  Widerspruch  mit  Hoffmann
in  Abrede  stellen,  dass  es  auch  auf  die  grammatische  Function
der  einzelnen  Endungen  aukomme,  dass  diese  Function  ihre
Widerstandskraft  gegen  Verkürzung  bestimme.  Der  von  ihm
aufgestellte  Satz:  interest  utrum  idtima  syllaha  sit  nominum  an
particularum  an  verborum  (S.  54),  nach  welchem  er  die  einzelnen ­
  Längungen  sondert  und  ihre  Bedeutung  ahmisst,  lässt
sich  aus  der  Zahl  und  Art  der  Fälle  nicht  begründen.  Wie
aus  den  mitgetheilten  Stellen  ersichtlich,  gehört  die  Mehrzahl
der  langen  Ausgänge  auf  at  dem  Verbum,  der  Ausgänge  auf
ot  dem  Nomen,  weil  eben  die  Verbalendungen  auf  at  und  die
Nominalendungen  auf  ot  um  so  viel  häufiger  sind  als  die  andern.
Eine  nähere  Untersuchung  erheischt  die  Verlängerung  der  Par-  <
tikeln  oi  toi  tu  teu  exei  /.at,  quae  (productio),  wie  Hoffmann
sagt  S.  70,  aut  certa  quidem  egeat  excusatione  aut  videatur
esse  mala  et  longius  reeedere  a  consuetudine  Homerica,  quam
qua-non  moveatur  suspicio,  schon  um  der  Folgerungen  willen,
welche  Hoffmann  und  Andere  daraus  ziehen:  quae  cum  ita  sint,
patet  ex  productione  harum  vocum:  ot,  -ot,  tu,  teu,  sxet,  -/.at  de
digamma  posse  concludi  (S.  76).
Was  zunächst  das  Pronomen  ot  betrifft,  so  scheidet  Hoffmann ­
  zwei  Fälle  aus  1  306
SXEt  OÜ  T’.va  opvjcrtv  öu.oTov
ot  sp.Evat  Aavaüv,  oü?  ivGaos  'fqs.q  Evst/.av
            
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