Homerische Studien.
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Die Stellung der Endung su in dieser Scala findet eine
einleuchtende Erklärung an den Wörtern, welchen sie zumeist
angehört, wie den Genitiven der Pronomina und dem Adverbium
eu, welche eine Interpunction hinter sich nicht vertragen. Der
gleiche Umstand fallt bei der Endung ou in’s Gewicht. Bezeichnend
bleibt die übrige Bangfolge und jeden Zufall schliesst
der Umstand aus, dass jene Endungen, welche am häufigsten
in der Hebung des Verses als Längen sich behaupten und dadurch
ihre Festigkeit manifestiren (yj -q to <o), am seltensten
der unterstützenden Hilfe der Interpunction bedürfen und so
at fast 3 mal, ot ei fast 2 mal so häufig als p und -q davon
Gebrauch machen.
Indem wir somit der Interpunction einen kleinen, wenn
auch neben der Kraft der Vershebung nicht wesentlichen Einfluss
einräumen, müssen wir im Widerspruch mit Hoffmann
in Abrede stellen, dass es auch auf die grammatische Function
der einzelnen Endungen aukomme, dass diese Function ihre
Widerstandskraft gegen Verkürzung bestimme. Der von ihm
aufgestellte Satz: interest utrum idtima syllaha sit nominum an
particularum an verborum (S. 54), nach welchem er die einzelnen
Längungen sondert und ihre Bedeutung ahmisst, lässt
sich aus der Zahl und Art der Fälle nicht begründen. Wie
aus den mitgetheilten Stellen ersichtlich, gehört die Mehrzahl
der langen Ausgänge auf at dem Verbum, der Ausgänge auf
ot dem Nomen, weil eben die Verbalendungen auf at und die
Nominalendungen auf ot um so viel häufiger sind als die andern.
Eine nähere Untersuchung erheischt die Verlängerung der Par- <
tikeln oi toi tu teu exei /.at, quae (productio), wie Hoffmann
sagt S. 70, aut certa quidem egeat excusatione aut videatur
esse mala et longius reeedere a consuetudine Homerica, quam
qua-non moveatur suspicio, schon um der Folgerungen willen,
welche Hoffmann und Andere daraus ziehen: quae cum ita sint,
patet ex productione harum vocum: ot, -ot, tu, teu, sxet, -/.at de
digamma posse concludi (S. 76).
Was zunächst das Pronomen ot betrifft, so scheidet Hoffmann
zwei Fälle aus 1 306
SXEt OÜ T’.va opvjcrtv öu.oTov
ot sp.Evat Aavaüv, oü? ivGaos 'fqs.q Evst/.av