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bedarf. Dass nun aber in dem bei der Sinnespause eintretenden
Absetzen der Stimme, welches die quantitative Entfaltung- der
Laute eben so sehr begünstigt, wie sie das Zusammensprechen
oder Verschmelzen des Aus- und Anlautes an anderen Stellen
hemmt, ein solch unterstützender Einfluss liege, wird Niemand
verkennen, der sich den physiologischen Hergang der
Sache klar macht. Interpunction stellt sich aber gewiss nicht
desshalb in solchen Fällen so häufig nach der dritten Arsis
ein, weil diese ohne Interpunction den vocalischen Ausgang
nicht in ihrer Quantität zu erhalten vermöchte, sondern weil
hier, wie wir früher (Hom. Stud. I 2 S. 97 ff.) nachgewiesen,
der gewohnte Sitz der Interpunction ist. Indem so der Hiatus
die Interpunction sucht, welche etwa jede dritte Längung
unterstützt, der Sinnesabschnitt sich aber am liebsten mit dem
Versabschnitt im dritten Fusse verbindet, kann die Häufigkeit
des Hiatus an dieser Stelle nicht auf eine geheime Kraft
dieser Hebung zurückgeführt werden.
Wenn nun in der Interpunction ein wenn auch nicht
wesentliches, so doch unterstützendes Moment der Längenerhaltung
mit Hecht erblickt wird, so müssen die einzelnen
Endungen nach dem verschiedenen Grade ihrer Festigkeit von
dieser Hilfe Gebrauch machen, die leichtere mehr als die
schwere, und es muss sich nach den gewonnenen Zahlen eine
mit der früher aufgestellten Festigkeitsscala übereinstimmende
ergeben, wenn anders jene aus richtig angestellten Beobachtungen
hervorgegangen ist. Das ist in der That der Fall und
zwar in einer Weise, wie man bei dem Umstande, dass die
einzelnen Endungen doch nicht gleich häufig am Schlüsse
von Sätzen oder Satztheilen sich finden, nicht erwarten möchte.
Das in der Hebung lang gemessene
at hat unter 100 Fällen 54 mal Interpunction,
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