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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

Homerische  Studien.

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wäre  von  ihnen  aus,  die  in  der  Senkung  des  dritten  Fasses
26  mal  Hiatus  bilden,  wo  diess  allen  anderen  Wörtern  zu*
sarnmen  nur  einige  IVfal  gestattet  war,  ein  Schluss  auf  die
Qualität  oder  die  Festigkeit  des  r t  überhaupt  sehr  bedenklich.
Endlich  sind,  wenn  man  von  q  rj  absieht,  die  übrigen  Fälle
so  fest  an  zwei  Stellen  im  Verse  gebunden,  nämlich  die  Thesis
des  ersten  und  vierten  Fusses,  dass  nothwendig  zunächst  in
der  Natur  dieser,  nicht  aber  in  der  Natur  der  Ausgänge  der
Grund  für  Erhaltung  der  Länge  gesucht  werden  muss.  Also
nur  von  jenen  zahlreichen  Längen  in  der  Hebung  des  Verses
kann  die  Untersuchung  ausgehen,  wenn  sie  die  wirklichen
Bedingungen  dieser  Erscheinungen  erfahren  will.
Dass  in  der  That  die  Arsis  oder  etwas  an  der  Arsis  Haftendes ­
  die  wesentlichste  Bedingung  für  Erhaltung  der  Länge  sei,
ergibt  die  grosse  Anzahl  solcher  Fälle  (2000)  gegenüber  den
wenigen  eben  angeführten  Versen,  wo  diese  Ausgänge  in  der
Senkung  ihre  Quantität  behaupten  (167,  nach  Abrechnung  der
Wiederholungen  142).  Aber  ob  dabei  die  einzelnen  Hebungen
eine  gleiche  oder  verschiedene  Kraft  entwickeln,  ist  streitig.  Eine
Prüfung  der  gesammten  Fälle  wird  die  Frage  kaum  unentschieden ­
  lassen.  Wir  linden  als  Länge  vor  vocalischem  Anlaut  in  der

1.  Arsis

2.  Arsis

3.  Arsis  4.  Arsis

o.  Arsis

Y]  108
<i)  25
CO  15
E'J  9
ou  3
si  8
ot  2
at  1

8  mal  69  mal  139  mal

98
|  126
j  33
10
52
23
31
45

103
166
76
6
48
22
56
89

69  mal
49
106
21
6
33
12
19
7

6.  Arsis

73  mal
42
85
24
6
42
8
2
8

1  mal

5  mal

179  mal  I  487  mal  705  mal;  322  mal  290  mal!  6  mal
Wenn  hinter  den  einzelnen  Hebungen  gleich  häufig  Einschnitte ­
  getroffen  würden,  wäre  man  nach  diesen  Zahlen  vielleicht
            
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