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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

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Conze.

Aufgabe,  weil  die  Sammlungen  weit  über  das  Land  zerstreut,
theilweise  recht  abgelegen  und  auch  nicht  alle  ohne  Schwierigkeit ­
  zugänglich  sind;  in  London  war  es  überdies  unmöglich,
über  die  meisten  derselben  einigermassen  genaue  Angaben  zu
erhalten.  Als  werthvolle  Wegweiser  sind  namentlich  die  Reiseberichte ­
  von  Conze  und  Matz  in  der  archäologischen  Zeitung
(Bd.  XXII  und  XXXI)  hervorzuheben;  manchen  weiteren
Wink  verdanke  ich  der  Güte  der  Herren  Franks,  Murray,
Newton  und  Scharf  in  London.
Eine  zweite  Schwierigkeit  bestand  darin,  von  den  so
weit  zerstreuten  Reliefs  zuverlässige  Abbildungen  zu  erhalten.
Einige  hervorragende  Stücke  hatte  Fr.  Matz,  welcher  um
Ostern  d.  J.  das  Land  in  verwandter  Absicht  durchreist  und
darauf  einen  Zeichner  in  einige  der  Hauptlocalitäten  geschickt
hatte,  durch  diesen  zeichnen  lassen  und  stellte  die  Zeichnungen ­
  gütigst  zur  Verfügung.  Meistens  aber  galt  es  in  den
Städten  oder  in  der  Nähe  der  Landsitze,  wo  die  Monumente
sich  befinden,  einen  Photographen  ausfindig  zu  machen,  dem
die  Arbeit  aufgetragen  werden  konnte.  Dies  ist  auch  fast  durchweg ­
  gelungen  ;  wo  es  bisher  noch  nicht  möglich  gewesen  ist,
haben  sich  wenigstens  gute  Aussichten  eröffnet.  Mit  besonderem
Danke  ist  die  Liberalität  hervorzuheben,  mit  welcher  sowohl  die
Vorstände  der  öffentlichen  Museen,  wie  die  Besitzer  der  Privatsammlungen ­
  meinen  Bitten  um  Erlaubnis  zum  Photographiren
willfahrt  haben.  Manche  der  Herren  haben  sich  überdies  bereit ­
  erklärt  und  diese  Bereitschaft  zum  Theil  schon  bewährt,
die  Arbeit  des  Photographen  zu  überwachen;  ich  nenne  besonders ­
  die  Herren  A.  S.  Murray  in  London,  Fisher  und
Prof.  Max  Müller  in  Oxford,  Prof.  Sidney  Colvin  in
Cambridge,  Mawson  in  Lowther  Castle,  C.  T.  Gatty  in
Liverpool.
Die  Zahl  der  von  mir  aufgefundenen  griechischen  Grabreliefs ­
  und  ihre  Vertheilung  auf  die.  einzelnen  Sammlungen
ergibt  sich  aus  folgender  Uebersicht:

Oeffentliche  Museen.
London:  britisches  Museum  142
„  South-Kensington-Museum  4
Cambridge:  Fitzwilliam-Museum  .  12
            
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