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Conze.
Aufgabe, weil die Sammlungen weit über das Land zerstreut,
theilweise recht abgelegen und auch nicht alle ohne Schwierigkeit
zugänglich sind; in London war es überdies unmöglich,
über die meisten derselben einigermassen genaue Angaben zu
erhalten. Als werthvolle Wegweiser sind namentlich die Reiseberichte
von Conze und Matz in der archäologischen Zeitung
(Bd. XXII und XXXI) hervorzuheben; manchen weiteren
Wink verdanke ich der Güte der Herren Franks, Murray,
Newton und Scharf in London.
Eine zweite Schwierigkeit bestand darin, von den so
weit zerstreuten Reliefs zuverlässige Abbildungen zu erhalten.
Einige hervorragende Stücke hatte Fr. Matz, welcher um
Ostern d. J. das Land in verwandter Absicht durchreist und
darauf einen Zeichner in einige der Hauptlocalitäten geschickt
hatte, durch diesen zeichnen lassen und stellte die Zeichnungen
gütigst zur Verfügung. Meistens aber galt es in den
Städten oder in der Nähe der Landsitze, wo die Monumente
sich befinden, einen Photographen ausfindig zu machen, dem
die Arbeit aufgetragen werden konnte. Dies ist auch fast durchweg
gelungen ; wo es bisher noch nicht möglich gewesen ist,
haben sich wenigstens gute Aussichten eröffnet. Mit besonderem
Danke ist die Liberalität hervorzuheben, mit welcher sowohl die
Vorstände der öffentlichen Museen, wie die Besitzer der Privatsammlungen
meinen Bitten um Erlaubnis zum Photographiren
willfahrt haben. Manche der Herren haben sich überdies bereit
erklärt und diese Bereitschaft zum Theil schon bewährt,
die Arbeit des Photographen zu überwachen; ich nenne besonders
die Herren A. S. Murray in London, Fisher und
Prof. Max Müller in Oxford, Prof. Sidney Colvin in
Cambridge, Mawson in Lowther Castle, C. T. Gatty in
Liverpool.
Die Zahl der von mir aufgefundenen griechischen Grabreliefs
und ihre Vertheilung auf die. einzelnen Sammlungen
ergibt sich aus folgender Uebersicht:
Oeffentliche Museen.
London: britisches Museum 142
„ South-Kensington-Museum 4
Cambridge: Fitzwilliam-Museum . 12