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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

Ueber  die  provenzalischen  Liederhandschriften  des  G.  M.  ßarbieri.

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Pia  zu  setzen.  Selbst  die  Reihenfolge  der  Lieder  ist  fast
immer  gleich:

Lsleg.  H
15  =  16"
30-32  =  29“ b
32  =  30"

Lsleg.  H
61  =  46“
63  =  46“
67  =  20" 1
68  =  51“
76  =  54“
80  =  52“
?  ==  54“

42—43  =  35"

45  =  37"
51  =  42"
52(?)  =  40"
55  =  43“
57  =  43"
60  =  45"

84—86  =  57“"
91  =  60“

Lsleg.  ist  also  zunächst  ein  Auszug  von  H.  —  Was  Bertran
  de  Born’s  Strophe  Ai  Lemozis  (fol.  38)  betrifft,  so  wäre  ich
geneigt,  ebenfalls  anzunehmen,  dass  sie  zu  Barbieri’s  Zeit  in  H
enthalten  war. 2  In  dieser  Hs.  sind  an  mehreren  Stellen  Blätter
ausgefallen, 3  und  dass  gerade  zwischen  30"—35"  =  32—43
etwas  verloren  gegangen  sei,  kann  man  mit  ziemlicher  Sicherheit ­
  annehmen.  Denn  wenn  auch  Lsleg.  entweder  des  kleineren
Formates  oder  der  grösseren  Schrift  halber  mehr  Raum  in
Anspruch  nahm  als  PI,  so  ist  das  Steigen  des  Missverhältnisses
ein  allmäliges  und  nirgends  braucht  Lsleg.  zehn  Blätter  um
den  Inhalt  von  fünf  Blättern  von  H  wiederzugeben.
1  Der  einzige  Fall  von  grossem  Auseinandergehen  der  zwei  Hss.  in  der
Reihenfolge  der  Gedichte.  Sollte  nicht  in  Barbieri’s  Angabe  des  Folio
ein  Versehen  unterlaufen  sein?
2  Die  Hs.  gehörte  Fulvio  Orsini  an,  der  1600  starb.  Wol  erst  nach  seinem
Tode  wird  diese  so  wie  viele  andere  Hss.  seiner  reichen  Bibliothek  (vielleicht ­
  die  ganze?)  in  den  Vatican  gelangt  sein.  Wo  mag  Barbieri  die
Hs.  benutzt  haben?
3  Dies  sagt  schon  Grützmacher  ausdrücklich;  er  verdiente  demnach  nicht
den  Vorwurf  Bartsch’s  Jahrb.  XI  23—24.
            
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