Ueber die provenzalischen Liederhandschriften des G. M. ßarbieri.
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Pia zu setzen. Selbst die Reihenfolge der Lieder ist fast
immer gleich:
Lsleg. H
15 = 16"
30-32 = 29“ b
32 = 30"
Lsleg. H
61 = 46“
63 = 46“
67 = 20" 1
68 = 51“
76 = 54“
80 = 52“
? == 54“
42—43 = 35"
45 = 37"
51 = 42"
52(?) = 40"
55 = 43“
57 = 43"
60 = 45"
84—86 = 57“"
91 = 60“
Lsleg. ist also zunächst ein Auszug von H. — Was Bertran
de Born’s Strophe Ai Lemozis (fol. 38) betrifft, so wäre ich
geneigt, ebenfalls anzunehmen, dass sie zu Barbieri’s Zeit in H
enthalten war. 2 In dieser Hs. sind an mehreren Stellen Blätter
ausgefallen, 3 und dass gerade zwischen 30"—35" = 32—43
etwas verloren gegangen sei, kann man mit ziemlicher Sicherheit
annehmen. Denn wenn auch Lsleg. entweder des kleineren
Formates oder der grösseren Schrift halber mehr Raum in
Anspruch nahm als PI, so ist das Steigen des Missverhältnisses
ein allmäliges und nirgends braucht Lsleg. zehn Blätter um
den Inhalt von fünf Blättern von H wiederzugeben.
1 Der einzige Fall von grossem Auseinandergehen der zwei Hss. in der
Reihenfolge der Gedichte. Sollte nicht in Barbieri’s Angabe des Folio
ein Versehen unterlaufen sein?
2 Die Hs. gehörte Fulvio Orsini an, der 1600 starb. Wol erst nach seinem
Tode wird diese so wie viele andere Hss. seiner reichen Bibliothek (vielleicht
die ganze?) in den Vatican gelangt sein. Wo mag Barbieri die
Hs. benutzt haben?
3 Dies sagt schon Grützmacher ausdrücklich; er verdiente demnach nicht
den Vorwurf Bartsch’s Jahrb. XI 23—24.