Ueber die provenzalischen Liederhandschriften des G. M. Barbieri.
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Fol. 30-32. ELIAS FONSALADA. Die kurze Biographie
bei Raynouard u. A., welche in AIK enthalten ist.
Barbieri liest Bariarac statt Bargairac. Assai loda il re d’ Aragon,
come quando dice:
Del rei d’Aragom ve talans,
Qu’el veza que sos pretz es grans.
Die zwei letzten Verse von De hon loc movon mas chansos
CDHIKR, anonym W. Ich kenne DH, welche bis auf
orthographische Varianten mit Barbieri übereinstimmen.
Fol. 32. RICHART DE BERBEZILL, bei Barbieri Rigaut;
vgl. in Hss. Ricaut, Rigolt. Es wird an die Erzählung
im Novellino erinnert; um die Gewohnheit des Dichters zu belegen,
seine Geliebte meills de dompna und sich selbst mais
d’amic zu nennen, wird auf ,lib. sieg. 32‘ verwiesen. Es folgt
das ganze Lied Äutressi com, l’orifans del modo appunto che
1’ ho trovata scritta fra le altre sue canzoni. Barbieri gibt die
Hs. nicht an, der er seinen Text entnimmt; es könnte allerdings
obige Angabe gelten, da der Dichter in diesem Liede
sich des Ausdruckes meills de dompna bediente; es ist aber
durchaus nicht nöthig dies anzunehmen; Barbieri wird das in
die meisten Sammlungen aufgenommene Lied in mehr als einer
der ihm zu Gebote stehenden Hss. gefunden haben. Dieser
Unsicherheit über die Quelle und der Länge des Gedichtes
wegen halte ich es für überflüssig es abzudrucken und begnüge
mich die Variante bei Str. IV, 4 le Magus statt Dedalus
hervorzuheben. Die Geleite fehlen.
Fol. 33—37.
Fol. 38. BERTRAN DE BORN. Unter den Frauen,
welche bei den Rrovenzalen Berühmtheit erlangten, wird Guiscarda
erwähnt: fu di Borgogna, sorella di Guiscard de Beljoc,
il quäle la maritö in Lemosino nel visconte di Combron (sic),
e perciö ch’ ella era donna di gran pregio e di gran beltä,
molto se ne rallegrarono tutti i valenti uomini del paese, e fra
gli altri B. del B. ne fece la seguente stanza:
Sitzungsber. d. pliil.-Wst. CI. LXXV1. Bd. II. Hft.
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