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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 76. Band, (Jahrgang 1874)

Ueber  die  provenzalischen  Liederhandschriften  des  G.  M.  Barbieri.

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Fol.  30-32.  ELIAS  FONSALADA.  Die  kurze  Biographie ­
  bei  Raynouard  u.  A.,  welche  in  AIK  enthalten  ist.
Barbieri  liest  Bariarac  statt  Bargairac.  Assai  loda  il  re  d’  Aragon, ­
  come  quando  dice:
Del  rei  d’Aragom  ve  talans,
Qu’el  veza  que  sos  pretz  es  grans.
Die  zwei  letzten  Verse  von  De  hon  loc  movon  mas  chansos
CDHIKR,  anonym  W.  Ich  kenne  DH,  welche  bis  auf
orthographische  Varianten  mit  Barbieri  übereinstimmen.
Fol.  32.  RICHART  DE  BERBEZILL,  bei  Barbieri  Rigaut;
  vgl.  in  Hss.  Ricaut,  Rigolt.  Es  wird  an  die  Erzählung
im  Novellino  erinnert;  um  die  Gewohnheit  des  Dichters  zu  belegen, ­
  seine  Geliebte  meills  de  dompna  und  sich  selbst  mais
d’amic  zu  nennen,  wird  auf  ,lib.  sieg.  32‘  verwiesen.  Es  folgt
das  ganze  Lied  Äutressi  com,  l’orifans  del  modo  appunto  che
1’  ho  trovata  scritta  fra  le  altre  sue  canzoni.  Barbieri  gibt  die
Hs.  nicht  an,  der  er  seinen  Text  entnimmt;  es  könnte  allerdings ­
  obige  Angabe  gelten,  da  der  Dichter  in  diesem  Liede
sich  des  Ausdruckes  meills  de  dompna  bediente;  es  ist  aber
durchaus  nicht  nöthig  dies  anzunehmen;  Barbieri  wird  das  in
die  meisten  Sammlungen  aufgenommene  Lied  in  mehr  als  einer
der  ihm  zu  Gebote  stehenden  Hss.  gefunden  haben.  Dieser
Unsicherheit  über  die  Quelle  und  der  Länge  des  Gedichtes
wegen  halte  ich  es  für  überflüssig  es  abzudrucken  und  begnüge ­
  mich  die  Variante  bei  Str.  IV,  4  le  Magus  statt  Dedalus
  hervorzuheben.  Die  Geleite  fehlen.
Fol.  33—37.
Fol.  38.  BERTRAN  DE  BORN.  Unter  den  Frauen,
welche  bei  den  Rrovenzalen  Berühmtheit  erlangten,  wird  Guiscarda
  erwähnt:  fu  di  Borgogna,  sorella  di  Guiscard  de  Beljoc,
il  quäle  la  maritö  in  Lemosino  nel  visconte  di  Combron  (sic),
e  perciö  ch’  ella  era  donna  di  gran  pregio  e  di  gran  beltä,
molto  se  ne  rallegrarono  tutti  i  valenti  uomini  del  paese,  e  fra
gli  altri  B.  del  B.  ne  fece  la  seguente  stanza:
Sitzungsber.  d.  pliil.-Wst.  CI.  LXXV1.  Bd.  II.  Hft.

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